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Asylbewerberleistungen: Die meisten Empfänger aus Asien

08.12.2009
Erstmals seit Bestehen der Asylbewerberleistungsstatistik (1994) kommen die meisten Empfänger aus dem asiatischen Raum.
Von bundesweit rund 128 000 Menschen, die Ende 2008 Regelleistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhielten, stammten nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 42,3% aus Asien. 36,2% der Hilfebezieher besaßen einen europäischen Pass, 12,1% eine afrikanische Staatsangehörigkeit. Die übrigen Leistungsbezieher (9,4%) waren überwiegend Menschen mit unbekannter Staatsangehörigkeit.

In den Anfangsjahren der Asylbewerberleistungsstatistik bis einschließlich 1999 stammten mit über 60% die meisten Hilfebezieher aus Europa. Seit dem Berichtsjahr 2000 geht deren Anteil kontinuierlich zurück. Gleichzeitig kommen immer mehr Leistungsbezieher aus Asien: 1994 waren es etwa 20% aller Empfänger, 2000 bereits rund 33%.

Die wichtigsten asiatischen Herkunftsländer waren Ende 2008 der Irak (7,8% aller Empfänger), Syrien (5,7%) und der Libanon (5,5%).

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Anna Katharina Winkeler,
Telefon: +49 611 75 8144,
E-Mail: sozialhilfe@destatis.de

Anna Katharina Winkeler | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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