Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

58 % aller Paare mit Kindern leben in den eigenen vier Wänden

02.06.2014

In Deutschland wohnten am Zensusstichtag 9. Mai 2011 insgesamt 45 % der Haushalte im selbst genutzten Eigentum.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wiesen von allen Haushaltstypen Paare mit minderjährigen Kindern den höchsten Eigentümeranteil (58 %) auf. Jedes zweite Kind unter 18 Jahren (54 %) lebte im selbst genutzten Wohneigentum des Haushalts.

Bei Paaren ohne Kind lag der Eigentümeranteil bei 54 %, während er bei Einpersonen-Haushalten nur 28 % betrug. Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren wohnten mit einem Anteil von 23 % weit seltener im Eigentum. Untergliedert nach dem Familienstand, war der Anteil bei den ledigen Alleinerziehenden mit 14 % am niedrigsten im Vergleich zu 24 % bei geschiedenen Alleinerziehenden.

Bei den Haushalten, in denen ausschließlich Personen über 64 Jahren lebten, lag der Eigentümeranteil insgesamt bei 48 %. Je nach Haushaltsgröße gab es allerdings große Unterschiede: Unter den allein lebenden Seniorinnen und Senioren wohnten nur 39 % in den eigenen vier Wänden. Dagegen wohnten 59 % der Seniorenpaare und sogar 70 % der Haushalte mit drei und mehr Personen über 64 Jahren im selbst genutzten Eigentum.

41 % der Paare mit mindestens einem minderjährigen Kind wohnten im eigenen Einfamilienhaus. Alleinerziehende Elternteile mit minderjährigen Kindern hingegen lebten mit 12 % deutlich seltener in diesem Gebäudetyp. Sie wohnten vor allem in Mehrfamilienhäusern mit 3 oder mehr Wohnungen (64 %) zur Miete.

Jeder fünfte Single über 64 Jahren (20 %) und gut jedes dritte Seniorenpaar (36 %) lebte im eigenen Einfamilienhaus. Knapp jedes dritte Seniorenpaar (31 %) lebte zur Miete in Mehrfamilienhäusern mit 3 und mehr Wohnungen. Dies trifft immerhin auf fast die Hälfte (50 %) der allein lebenden Seniorinnen und Senioren zu.

Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person betrug in Deutschland 43 Quadratmeter (m²) (Zensusstichtag: 9. Mai 2011). Diese war im selbst genutzten Eigentum mit 47 m² größer als in Mietwohnungen (38 m²). Paaren mit einem minderjährigen Kind standen durchschnittlich 35 m² Wohnfläche pro Person zur Verfügung. Bei einem 3-Personen-Haushalt bestehend aus einem alleinerziehenden Elternteil mit zwei minderjährigen Kindern waren es hingegen nur 31 m².

Seniorenpaare lebten auf durchschnittlich 49 m² Wohnfläche pro Person (56 m² im Eigentum und 38 m² zur Miete). Allein lebenden Menschen über 64 Jahren standen durchschnittlich 78 m² pro Person zur Verfügung (im Eigentum: 100 m², zur Miete: 65 m²). Überdurchschnittlich viel Platz pro Person hatten allein lebende verwitwete Seniorinnen und Senioren: Witwen lebten auf 82 m², Witwer sogar auf durchschnittlich 86 m².

Auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes sowie unter www.zensus2011.de stehen Grafiken und umfangreiche Tabellen mit den wichtigsten Daten des Zensus in zum Teil tiefer regionaler Gliederung zum Download bereit.

Weitere Auskünfte gibt:

Michael Neutze

Telefon: +49 611 75 2410,

zensuskontakt

Michael Neutze | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Infrarotkamera für die Metallindustrie bis 2000 °C

28.04.2017 | Messenachrichten

Wie Coronaviren Zellen umprogrammieren

28.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten