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4,3 % weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2013

21.05.2014

Im Jahr 2013 haben rund 525 300 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 23 700 Verträge oder 4,3 % weniger als im Jahr 2012.

In den neuen Ländern (einschließlich Berlin) verringerte sich die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber 2012 überdurchschnittlich um 6,7 %. Im früheren Bundesgebiet sanken die Vertragsabschlüsse um 3,9 %.

Dieser schon im Vorjahr beobachtete rückläufige Trend ist maßgeblich auf die demografische Entwicklung in der für die duale Ausbildung typischen Altersgruppe sowie auf eine höhere Studierneigung bei den Schulabsolventinnen und -absolventen mit Hochschulreife zurückzuführen.

Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel, zu dem auch die Ausbildungsberufe von Banken und Versicherungen gehören, wurden im Jahr 2013 insgesamt 4,7 % weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Im Handwerk, dem zweitgrößten Ausbildungsbereich, ging die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 5,0 % zurück.

Insgesamt befanden sich am 31. Dezember 2013 nach vorläufigen Ergebnissen knapp 1,4 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System. Das waren 2,7 % (– 38 400) weniger als im Jahr 2012. Auch hier verlief die Entwicklung in den neuen Ländern und im früheren Bundesgebiet unterschiedlich: Während 2013 die Zahl der Auszubildenden im früheren Bundesgebiet um 2,0 % sank, gab es in den neuen Ländern 6,7 % weniger Auszubildende als 2012.

Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Meike Vollmar,
Telefon: +49 611 75 4219,
Kontaktformular

Dr. Meike Vollmar | Statistisches Bundesamt

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