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30 % der Haushalte in großen Städten setzen allein aufs Rad

02.06.2014

30 % der Haushalte in großen Städten (ab 500 000 Einwohnern), aber nur 4 % der Haushalte in kleinen Gemeinden (bis 5 000 Einwohner) besaßen am Jahresanfang 2013 ausschließlich Fahrräder, also keine Autos oder Motorräder.

Damit setzten die Haushalte in den großen Städten doppelt so häufig aufs Rad wie der bundesweite Durchschnitt (15 %). Das teilt das Statistische Bundesamt anlässlich des Europäischen Tags des Fahrrads am 3. Juni 2014 mit. 

Ein Zehnjahresvergleich zeigt, dass der Anteil der Haushalte, die nur über Räder verfügen, in den deutschen Städten ab 500 000 Einwohnern steigt:

Im Jahr 2003 hatte deren Anteil noch bei 22 % gelegen – 8 Prozentpunkte unter dem heutigen Anteil. In den kleinen Gemeinden (bis 5 000 Einwohner) lag er damals bei 5 % und im bundesweiten Durchschnitt bei 13 %. 

Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe misst seit 50 Jahren im früheren Bundesgebiet und seit 20 Jahren im wiedervereinigten Deutschland alle fünf Jahre den Lebensstandard der Haushalte.

Dazu wurden die Angaben von knapp 60 000 Haushalten ausgewertet. Weiterführende Ergebnisse zur Ausstattung der Haushalte mit Gebrauchsgütern sind in Fachserie 15, Heft 1 sowie in den Tabellen zur Ausstattung der Haushalte (EVS) (63211) der Datenbank GENESIS-Online zu finden. 

Weitere Auskünfte gibt:
Auskunftsdienst Einkommen, Konsum, Lebensbedingungen,
Telefon: +49 611 75 8880,
Kontaktformular 

Auskunftsdienst | Statistisches Bundesamt

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