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0,5 Millionen Tonnen weniger Haushalts­abfälle im Jahr 2012

16.01.2014
Das Aufkommen an Haushaltsabfällen ist in Deutschland im Jahr 2012 um 0,5 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden insgesamt 36,7 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Dies entspricht einem Durchschnitt von 456 Kilogramm pro Einwohner. 2011 waren es 37,2 Millionen Tonnen oder 463 Kilogramm.

Den größten Anteil am Abfallaufkommen hatten die getrennt gesammelten Abfälle mit 58 %. Sie setzten sich hauptsächlich zusammen aus 11,9 Millionen Tonnen Wertstoffen (insbesondere Papier, gemischte Verpackungen und Glas) und 9,1 Millionen Tonnen Bioabfällen.

Je Einwohner wurden unter anderem 72 Kilogramm Papier/Pappe, 32 Kilogramm gemischte Verpackungen, 24 Kilogramm Glas und 113 Kilogramm Bioabfälle gesammelt. Mit 13,2 Millionen Tonnen beziehungsweise 164 Kilogramm Abfällen je Einwohner machte der Hausmüll (Restmüll) 36 % der Haushaltsabfälle aus, gefolgt vom Sperrmüll mit 2,4 Millionen Tonnen oder 29 Kilogramm je Einwohner (6 %).

Der Rückgang des Aufkommens an Haushaltsabfällen ist in erster Linie durch die Abnahme des Restmüllaufkommens um 0,4 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr bedingt (– 3 %). Die rückläufige Tendenz beim Restmüll ist schon seit Jahren zu beobachten. So betrug im Jahr 2008 das Aufkommen an Hausmüll noch 13,8 Millionen Tonnen.

Die Menge der getrennt gesammelten Wertstoffe ist zwar im Vergleich zu 2011 um knapp 0,1 Millionen Tonnen gesunken (– 1 %), liegt jedoch über dem Niveau der Jahre 2008 bis 2010. Aus diesen Entwicklungen ist der Trend zur Ausweitung der Getrenntsammlung von Wertstoffen und zu einer Verringerung des Restmülls zu erkennen. Nahezu unverändert zum Vorjahr war das Aufkommen von Bioabfällen und von Sperrmüll.

Weitere Daten enthält der vorläufige Ergebnisbericht „Erhebung über Haushaltsabfälle 2012“ der hier zur Verfügung steht.

Weitere Auskünfte gibt:
Diana Eyer,
Telefon: +49 611 75 8184

Diana Eyer | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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