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Die Digitalisierung von Schriftzeichen aus nichtlateinischen Kulturkreisen wie z. B. des Arabischen oder Hebräischen, von frühen Schriften wie Keilschrift oder Hieroglyphen oder auch die digitale Aufbereitung anderer Zeichen wie beispielsweise Musiknoten, stellt Forschungseinrichtungen vor besondere Herausforderungen:
Für die qualitativ hochwertige Präsentation dieser Forschungsergebnisse im Druckmedium wie auch im Internet fehlen bislang einheitliche Standards, die den einfachen Zugang zu den Da-ten sowie einen problemlosen Austausch auf nationaler wie internationaler Ebene er-möglichen. Gleiches gilt auch für die Recherchemöglichkeiten in diesen digitalen Res-sourcen.
Die Suche nach einer standardisierten, weltweit kompatiblen Datenverarbeitung von „Zeichen“ wird künftig eine zentrale Aufgabe aller Forschungseinrichtungen sein, de-ren Daten aus nichtlateinischen Schriftkreisen stammen oder die besondere Anforde-rungen stellen (Symbole, Formeln, Noten u.ä.).
Dies betrifft insbesondere auch die deutschen Wissenschaftsakademien, die mit ihren geisteswissenschaftlichen Grundlagenwerken wie Editionen und Wörterbüchern zent-rale Wissensspeicher für die Zukunft schaffen und diese Forschungen zunehmend auch digital publizieren.
Vom 10.-12. Oktober 2011 berichten und diskutieren mehr als 80 Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland in Mainz beim Workshop „Zeichen und ihre Visua-lisierung“ der AG „Elektronisches Publizieren“ der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften über ihre Erfahrungen mit Standardisierungsfragen im Bereich der Zeichencodierung und -darstellung und erörtern mögliche Lösungswege. Inhaltli-che Schwerpunkte des Workshops werden die Entwicklung von Benutzeroberflächen, die Rolle des UNICODE-Standards für verschiedene Schriftkreise sowie die Perspek-tiven für den XML-TEI-Standard darstellen.
Der diesjährige Workshop der AG „Elektronisches Publizieren“ findet in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz statt. Neben Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Akademienvorhaben werden auch Vertreter ausländischer Akademien sowie weiterer öffentlicher Forschungseinrichtungen und Bibliotheken erwartet.
Am 10. Oktober 2011 um 19 Uhr wird der Musikwissenschaftler Professor Dr. Stefan Moret von der Universität Tübingen in einem öffentlichen Abendvortrag „Hildegard von Bingen 2.0: Vom Ordo in den Cyberspace – Musik des Mittelalters digital, virtuell, multimedial“ digitale Perspektiven in den Musikwissenschaften aufzeigen.
Vertreter der Medien sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.
Veranstaltungsort:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Annette Schaefgen
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Tel: 030/ 325 9873-70
E-Mail: schaefgen@akademienunion-berlin.de
Petra Plättner
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Tel. 06131/577102
E-Mail: Petra.Plaettner@adwmainz.de
Ansprechpartner für inhaltliche Anfragen:
Prof. Dr. Kurt Gärtner
Vorsitzender der AG „Elektronisches Publizieren“
der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Tel: 06421/ 35 35 6
E-Mail: gaertnek@staff.uni-marburg.de
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zu-sammengeschlossen haben. Mehr als 1900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft-ler verschiedener Fachrichtungen, die zu den national und international herausragen-den Vertretern ihrer Disziplinen gehören, sind unter dem Dach der Akademienunion vereint. Die Union koordiniert das „Akademienprogramm“, das derzeit größte geistes-wissenschaftliche Forschungsprogramm der Bundesrepublik Deutschland.
Die Union fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wis-senschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissen-schaftsorganisationen.
Dr. Annette Schaefgen | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.akademienunion.de/
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
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Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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