Anzeige
Die Perspektiven der Synthetischen Biologie sind es wert, umfassend beleuchtet zu werden. Deshalb bringen die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften und acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften im Rahmen eines Workshops wichtige Fachleute der relevanten Disziplinen zusammen.
Sie werden am 21. Januar in Basel Aufgaben, Ergebnisse und Forschungsgebiete diskutieren. Journalisten, die sich ein umfassendes Bild von der Synthetischen Biologie machen wollen, sind zu den Vormittagsvorträgen herzlich eingeladen.
Die Synthetische Biologie ist an der Schnittstelle mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen angesiedelt. Dazu zählen Molekularbiologie, Organische Chemie, Nanobiotechnologie, Informationstechnik und Ingenieurwissenschaften. Biowissenschaftler bringen Wissen ein über molekulare Mechanismen biologischer Prozesse und zellulare Designprinzipien. Ingenieure steuern ihre Erfahrungen und Werkzeuge zur Systemanalyse bei.
Das gemeinsame Ziel ist es, biologische Systeme zu schaffen, die nicht in der Natur vorkommen. Zentrale Aspekte sind das "raional-design" von (Mikro-)Organismen und die Erschaffung biohybrider Systeme. Die Synthetische Biologie umfasst unter anderem die Forschungsaspekte DNA-Konstruktion, Genomkomplettsynthesen, Genomtransplantation, Genomminimierung, Synthetische Regulatorische Netzwerke.
Auf dem Workshop werden die Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Forschungsförderung das Feld der synthetischen Biologie und seine Perspektiven sondieren. Beteiligt sind Wissenschaftler der Fachhochschule Nordwest-Schweiz, vom Helmholtz-Zentrum in München, vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, von den Universitäten Zürich und Basel sowie von der ETH Zürich. Morgens geben Vorträge wichtige Aspekte der Synthetischen Biologie wieder; am Nachmittag setzen sich Arbeitsgruppen mit dem Thema intensiv auseinander. Die Ergebnisse werden im Anschluss an den Workshop in einer Publikation dokumentiert.
Interessierte Journalisten können die Vorträge am Morgen verfolgen und werden gebeten, sich anzumelden bei
Dr. Béatrice Miller
Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften
Seidengasse
8001 Zürich
Tel. +41 (0)44 226 50 17
miller@satw.ch
Über acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech - DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN vertritt die Interessen der deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen auf dem besten Stand des Wissens. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit.
acatech, deren Name für die Verbindung von Academia und Technik steht, besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Präsidenten von acatech sind Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg und Professor Dr. Reinhard Hüttl; den Vorsitz des Senats hat Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog inne. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin vertreten. Auf internationaler Ebene wirkt acatech mit im European Council of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE) und im International Council of Academies of Engineering and Technological Sciences (CAETS).
Über SATW - Wissenschaft und Technik zum Wohle der Gesellschaft
Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften ist ein Netzwerk von Persönlichkeiten, die sich seit 1981 dafür einsetzen, die Technik zum Wohle der Gesellschaft zu fördern und das Verständnis der Gesellschaft für die Technik zu stärken. Sie vereinigt zudem Schweizer Institutionen und Fachgesellschaften, die in den technischen Wissenschaften, deren Anwendung und Förderung tätig sind. Zurzeit hat sie 240 Einzelmitglieder und 60 Mitgliedsgesellschaften.
In verschiedenen Fachbereichen setzt die Akademie Kommissionen und Arbeitsgruppen ein. Diese führen Fachveranstaltungen durch und erarbeiten Studien sowie Empfehlungen. Die SATW unterhält ständige Fachkommissionen zu den Gebieten Energie, angewandte Biowissenschaften, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Ethik und Technik sowie Technik und Gesellschaft.
Kontakt und weitere Pressematerialien:
Jann Gerrit Ohlendorf
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit acatech
Residenz München
Hofgartenstraße 2
80539 München
Tel. +49(0)89/5 20 30 940
mob.+49(0)/176 23 88 61 65
Fax +49(0)89/5 20 30 99
ohlendorf@acatech.de
Jann Gerrit Ohlendorf | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.acatech.de
www.satw.ch
Weitere Berichte zu: Chemische Biologie > DNA-Konstruktion > Genomkomplettsynthesen > Genomminimierung > Genomtransplantation > Informationstechnik > Ingenieurwissenschaften > Molekularbiologie > molekulare Mechanismen > Nanobiotechnologie > Organische Chemie > SATW > Science > synthetische Biologie > Synthetische Regulatorische Netzwerke > Technikwissenschaft > zellulare Designprinzipien
Lübecker Bautag 2012 - Bauen mit Holz
23.05.2012 | Fachhochschule Lübeck
Röntgenstrahlung in Forschung, Lehre und Technik. Radiometrisches Seminar im Kultur-Schloss Theuern
23.05.2012 | Universität Regensburg
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten