Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zensus vorbei - und was jetzt?

11.10.2013
Terminhinweis: Difu-Seminar, 25. - 26. November 2013 in Berlin

Die statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben nach den Volkszählungen in der Bundesrepublik 1987 und in der damaligen DDR 1981 im Jahr 2011 die erste gesamtdeutsche Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungszählung durchgeführt.

Die Daten wurden in einem aufwändigen Mix aus register- und umfragegestützten Verfahren erhoben, was bereits im Vorfeld Fragen von vielen Akteursgruppen zum Nutzen und zu den Grenzen dieses Großvorhabens aufgeworfen hatte.

Mit mehr als einjähriger Verzögerung schließlich wurden am 31.5.2013 die ersten Ergebnisse des Zensus für Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern veröffentlicht und in der Zensusdatenbank im Internetportal www.zensus2011.de für individuelle Auswertungen freigeschaltet.

Damit liegen aktuelle Einwohnerzahlen und ausgewählte Daten zur demografischen Struktur sowie zu Bildung und Erwerbstätigkeit vor. Der vollständige Datensatz, u.a. mit Informationen zum Gebäude- und Wohnungsbestand, zu Leerstandsquoten, Aussagen zur Wohnungsgrößen und Ausstattung sowie Familien- und Haushaltszusammenhänge soll ab 2014 zur Verfügung stehen.

Kommunale Politik und Verwaltung benötigen für ihre Planungen und Entscheidungen in immer stärkerem Maße vor allem kleinräumige Daten unterhalb der Gemeindeebene. Auch dafür können die Ergebnisse des Zensus 2011 von Nutzen sein, weil nun (im Prinzip) auch Städte und Gemeinden Zugang zu kleinräumigen Informationen haben können, die bisher keine kleinräumige Stadtbeobachtung durchgeführt haben.

Das Seminar soll den Erfahrungsaustausch zwischen Städtestatistik, Verwaltungsakteuren und Wissenschaft anregen und eine Diskussionsplattform über Auswertungsmöglichkeiten und Grenzen der Zensusdaten 2011 bieten.

Leitung:
Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze, Dipl.-Soz. Detlef Landua, Deutsches Institut für Urbanistik
Teilnehmerkreis:
Kommunales Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung, Bauen und Planen, Wohnen, Integration, Statistik und Soziales sowie Ratsmitglieder und an der empirischen Stadtforschung Interessierte
Programm mit Detailinfos und Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-11-25/zensus-vorbei-und-was-jetzt.html
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Ansprechpartnerin:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik(Difu ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt)- bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Vernetzen Sie sich mit uns über Facebook:
https://www.facebook.com/difu.de
Difu im informationsdienst wissenschaft (idw)
http://www.idw-online.de/de/pressreleases225
Difu-Portal zu kommunalen Themen:
http://www.kommunalweb.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.difu.de/veranstaltungen
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-11-25/zensus-vorbei-und-was-jetzt.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Robuste Computer für's Auto
26.07.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Läuft wie am Schnürchen!
26.07.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops