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WPK-Workshop und Diskussionsrunde "Wissenschaftsjournalismus und Web 2.0"

23.06.2010
Heute schon getwittert, geblogt oder den Status upgedated? Wer bei dieser Frage nur Bahnhof versteht, für den ist der Zug namens Web 2.0 vielleicht schon abgefahren – allerdings können Sie auch jetzt noch problemlos aufspringen!

Web 2.0 ist ein Kunstbegriff für eine Generation des Internets, die nicht mehr nur in den Händen einiger weniger liegt, sondern von allen mitgestaltet und genutzt werden kann. Das kann mitunter etwas verwirrend sein.

In kurzen Workshop-Abschnitten erklären Marc Scheloske, Nicola Kuhrt und Thomas Reintjes Schritt für Schritt, wie Sie im Internet von heute mitreden, recherchieren und auf sich aufmerksam machen können. Die drei sind überzeugt, dass Blogs, Twitter und soziale Netzwerke auch für die wissenschaftsjournalistische Arbeit wertvoll sind.

In einer anschließenden offenen Runde sollen die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der Internetanwendungen diskutiert werden. Zu dieser ganz analogen Diskussionsrunde sind nicht nur die Workshop-Teilnehmer eingeladen, sondern ebenso herzlich:

- Alte “Web 2.0-Hasen”, die meinen, Sie könnten nichts mehr dazulernen
- Web 2.0-Verweigerer, die Blogs, Twitter und Facebook für Zeitverschwendung halten

- Allgemein Interessierte

Zur Diskussion stehen Fragen wie: Hat sich der (Wissenschafts)Journalismus grundlegend verändert? In welchem Verhältnis stehen Nutzen und Aufwand? Kann man als Wissenschaftsjournalist mit derlei Anwendungen Geld verdienen oder Aufträge akquirieren? Wie stehen Blogger und Journalisten zueinander, in Konkurrenz, in Symbiose oder in völlig getrennten Sphären?

Ort:
Wissenschaftszentrum Bonn, Raum S3/S4, Ahrstr. 45, 53175 Bonn
Referenten:
Marc Scheloske ist Mediensoziologe und Wissenschaftsjournalist. Er lebt in München, betreibt unter www.wissenswerkstatt.net einen eigenen Blog und ist seit 2008 als Redakteur für das wissenschaftliche Blogportal „ScienceBlogs“ verantwortlich. Er twittert unter dem Namen „werkstatt“.

Nicola Kuhrt ist freie Wissenschaftsjournalistin mit dem Schwerpunkt Medizin und Gesundheitspolitik. Sie blogt (www.kuhrtgesagt.de) und twittert („nicolakuhrt“) regelmäßig.

Thomas Reintjes ist freier Wissenschaftsjournalist. Für den WDR-Hörfunk und den Deutschlandfunk berichtet er vor allem aus der Welt der Technik. Auf DRadio Wissen behält er in der „Webschau“ das Netz im Blick.

Kosten und Anmeldung:
Workshops und Diskussionsrunde sind für alle WPK-Mitglieder und –Freunde kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen für die Workshops einmalig 50,- Euro, die Diskussionsrunde steht allen offen.
Die Teilnehmerzahl bei den Workshops ist auf 15 Personen begrenzt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail an: christian.esser@wpk.org

| idw
Weitere Informationen:
http://www.wpk.org/

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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