Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Workshops für Forschungsorganisationen über EWIV (Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung)

09.07.2009
Angebot für Universitäten/Forschungsorganisationen aus der EU/aus Drittländern über EWIV-Workshops.

Das Europäische EWIV-Informationszentrum bei LIBERTAS - Europäisches Institut GmbH (Rangendingen/Baden-Württemberg) besteht seit 1991 und bietet Informationen und Beratung rund ums Thema EWIV.

Diese Rechtsform (EG-Verordnung 2137/85) ist sehr umkompliziert, steuerlich sehr freundlich und lässt das Forschungspersonal, auch wenn es mit der Geschäftsführung befasst ist, hauptsächlich Forschung betreiben und entlastet es bei administrativer Arbeit. Das EWIV-Informationszentrum - das einzige seiner Art in der EU - hat Erfahrungen mit dem Start von ca. 300 EWIV, von denen viele im Forschungsbereich tätig sind (einschliesslich Art. 169 EG-Vertrag-Plattformen).

Workshop-Ziel:

In nicht-juristischer Diktion wird über EU-Rechtsformen, insbesondere über die (bewährte) EWIV informiert und diskutiert. Die EWIV ist zwischenzeitlich bei vielen Forschungsprojekten in Anwendung; ihre Stärken sowie Probleme sind bekannt. Immer öfter werden Forschungsträger von ausländischen Kollegen auf diese Rechtsform angesprochen; bei Rückfragen wird wertvolle Zeit vertan. Die EU fordert bei ihren Forschungsrahmenprogrammen immer mehr eine „dedicated legal structure“, vor allem auch für die Zeit nach der Förderperiode, wenn z. B. nur Einnahmen anstehen, die nicht von der EU stammen. Ausserdem eignet sich die EWIV ausgezeichnet für :

Zusammenarbeit zwischen Universitäten und der Privatwirtschaft
Public-Private Partnerships, PPP
virtuelle Unternehmen
Die Teilnehmer sind nach dem Workshop – bei dem auch Workshop-Unterlagen verteilt werden – in der Lage, qualifiziert bei internationalen/europäischen Projektbesprechungen über eine Rechtsform mitzusprechen, die dem forschenden Personal so wenig administrative Arbeit als möglich macht bzw. so viel als nötig – die EWIV, die es in der EU als EU-unmittelbare Rechtsform seit 1989 ca. 2.200 mal gibt.

Zielgruppen:

Universitäts-Forschungsdezernate, Universitäts-Juristen und –Steuermitarbeiter, Projektbuchhaltungen, interessierte Lehrstühle/Institute (mit gegenwärtigen und zukünftigen Forschungsprojekten), Unternehmen des Forschungsmanagements und forschende Unternehmen, Forschungsverwaltungen (z. B. Forschungsträger, Ministerien etc.).

Themenbereiche (Beispiele):

- Europäische Gesellschaftsrechtsformen und Forschungsstrukturen (auch gemäss Art. 169 bzw. 171 EGV):

Konsortium,
nationale Strukturen/Rechtsformen,
S.E. (Europäische Gesellschaft),
S.C.E. (Europäische Genossenschaft),
EVTZ [EGTC] (Europäische Vereinigung für Territoriale Zusammenarbeit],
S.P.E. (zukünftige Europa-GmbH),
die zukünftige Form für einige Grossforschungsprojekte,
Internationale Organisationen,
EWIV (Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigungen)
- EWIV als Standardstruktur:
Erfahrungen bei Forschungs-EWIVs;
rechtliche, steuerliche, institutionelle und psychologisch/interkulturell bedingte Fragen bei Gründung und Betrieb einer EWIV;
Wie man Partner aus Drittländern integriert (z.B. Schweiz, Türkei, Russland, Balkan usw.)
Haftungsprobleme – wie man Haftung minimalisiert oder ausschliesst
- Beispiele, Möglichkeiten, Statutenalternativen.
Dauer (Vorschlag):
13.30 – 15.00 Uhr Workshop
15.00 – 15.30 Uhr Kaffeepause
15.30 – 17.00 Uhr Fortsetzung Workshop
Auch Ganztages-Workshops sind denkbar, je nach Intensität, in der die einzelnen Unterthemen diskutiert werden sollen. Im Rahmen eines Ganztages-Workshops können auch einzelne EWIV-Vertragsentwürfe oder deren Muster beispielhaft diskutiert werden, obwohl Musterverträge wegen der Verschiedenheit der einzelnen EWIVs nicht existieren.

Unterlagen:

Es wird empfohlen, Handouts zu verteilen, wie der EG-Verordnung 2137/85 (EWIV-VO), evtl. den nationalen EWIV-Ausführungsgesetzen, wie auch anderem, spezifischem Material für Forschungsorganisationen oder Universitäten (in Papier- und digitaler Form). Dieses zu verteilende Material würde einige Tage vor dem Workshop per e-mail zugesandt werden.

Referent:

Das Europäische EWIV-Informationszentrum verfügt über mehrere Referenten, allesamt mit grosser EWIV-Erfahrung (seit Beginn des Zentrums zu Beginn der 90er-Jahre). Für einen Halbtags-Workshop empfehlen wir nur einen Referenten, über den wir, sobald ein Terminvorschlag vorliegt, uns in wechselseitigem Einvernehmen einigen. Üblicherweise würde der Leiter des EWIV-Informationszentrums, Hans-Jürgen Zahorka, Halbtages-Workshops durchführen

Wir haben Erfahrungen in ähnlich konzipierten Workshops in der ganzen EU, im EWR und in Drittländern.

Sprachen:

Wir können die entsprechenden Workshops in Deutsch, Englisch oder Französisch halten.

Kontakt:
Tel.: +49 7471 984996-13
Email: ewiv@libertas-institut.com
Quelle: EEIG Information Centre, www.libertas-institut.eu

| EEIG Information Centre
Weitere Informationen:
http://www.libertas-institut.eu
http://www.kooperation-international.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop Aufbau-und Verbindungstechnik, 18.10.2017 in Hannover
20.07.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

nachricht Blick Richtung Zukunft: Optische Sensoren im Kfz!
06.07.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten