Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Workshop: Future Trends in DNA-based Nanotechnology vom 29. Mai bis 2. Juni 17

23.05.2017

Materialdesign nach Wunsch

Internationaler Workshop zum Thema " Future Trends in DNA-based Nanotechnology" vom 29. Mai bis 2. Juni 17 am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden.

Die Entwicklung neuartiger maßgeschneiderter Materialien für Schlüsseltechnologiefelder wie Energiewirtschaft, Elektromobilität, Mikroelektronik, Medizintechnik, Biochemische Prozessanalytik und Umweltmonitoring ist Innovationsmotor für die Wirtschaft in Sachsen.

Neben dem Material selbst werden dabei heute neue Funktionen entweder durch die nanoskopischen Abmessungen der Materialien oder durch deren Grenz- und Oberflächen bereitgestellt. In der damit verbundenen Spitzenforschung an den sächsischen Universitäten spielen von der Natur abgeschaute, energieeffiziente Selbstorganisationsprozesse eine immer größere Rolle.

Am weitesten entwickelt ist dabei das Gebiet der „DNA-Nanotechnologie“, welches DNA-Moleküle nutzt, um künstlich gestaltete Nanostrukturen kontrolliert und in hoher Parallelität aufzubauen. So können beispielsweise sogenannte DNA-Origami als „molekulares Steckbrett“ genutzt werden, um plasmonische Nanoantennen für die zukünftige Informationsverarbeitung und die ultraminiaturisierte Sensorik zu synthetisieren.

Dieses und ähnliche Themen werden in der Woche vom 29.05.-02.06.2017 auf dem im Max-Planck-Institut für die Physik komplexe Systeme in Dresden stattfindenden internationalen Workshop „Future Trends in DNA-based Nanotechnology“ thematisiert. An dem Workshop nehmen über 100 führende Wissenschaftler und Studenten aus 12 Ländern teil.

Die wissenschaftliche Koordination hat Prof. Michael Mertig von der Technischen Universität Dresden gemeinsam mit Prof. Chunhai Fan von der chinesischen Akademie der Wissenschaften und Prof. Hao Yan von der Arizona State University/USA.

Der Workshop wird von der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der National Science Foundation der USA unterstützt. Vom Workshop werden ein Boost für den weiteren Ausbau der biologisch inspirierten Materialforschung in Sachsen und gleichzeitig weitreichende Impulse für die Wirtschaft erwartet, da erste wirtschaftliche Anwendungen der neuen Technologie unmittelbar bevorstehen.

Weitere Informationen:

https://www.pks.mpg.de/dnatec17/

Uta Gneiße | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Leicht aber robust entwickeln und konstruieren!
13.09.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Das Zeitalter des Interface: Experten diskutieren neue exotische Zustände in Supraleitern
12.09.2017 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik