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Workshop: Europäische Ansätze der Prävention von Mobbing

11.03.2009
Mobbing kennt keine Grenzen.

Schätzungen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gehen von etwa 12 Millionen Betroffenen in der Europäischen Union aus. Trotz seines Ausmaßes wird Mobbing in der wissenschaftlichen Literatur keinesfalls eindeutig definiert.

Probleme ergeben sich auch in der betrieblichen und juristischen Praxis, wenn beispielsweise Mobbing erkannt oder die Glaubwürdigkeit Betroffener beurteilt werden muss. Zur Klärung soll der internationale Workshop "Social tension at work and mental health" ("Soziale Spannungen am Arbeitsplatz und psychische Gesundheit") beitragen, der am Montag, 23. März 2009, zwischen 10.00 und 16.30 Uhr in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Berlin stattfindet.

Beim Workshop, dessen Tagungssprache Englisch ist, stellen Wissenschaftler aus den Niederlanden, Belgien, Norwegen, Großbritannien und Deutschland europäische Ansätze der Mobbingprävention zur Diskussion. Dabei gehen sie auch auf die Vorbedingungen, die sozialen Belastungen in Form von Mobbing sowie auf deren Beanspruchungsfolgen ein. Darüber hinaus präsentiert der Workshop aktuelle Ergebnisse des BAuA-Forschungsprojektes "Die Erfassung von Mobbing - eine Konstruktvalidierung aktueller Datenerhebungsverfahren". Dabei wurde untersucht, ob die aktuellen Verfahren der Datenerhebung sich in der Praxis bewähren. Das gesamte Programm befindet sich im Bereich Aktuelles und Termine auf der BAuA-Homepage www.baua.de.

Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler, Akteure des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes, Vertreter der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen sowie von Aufsichtsbehörden, Sozialpartnern und Berufsverbänden.

Die Teilnahmegebühr, die an der Tageskasse erhoben wird, beträgt 15 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Heidemarie Teubner, Tel.: 030.515 48 42 92; Fax: 030.515 48 47 43 oder E-Mail teubner.heidemarie@baua.bund.de.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.bund.de
http://www.baua.de/nn_5568/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2009/03.23-Mental-Health.html?__nnn=true

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

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Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

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