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Windenergie goes Offshore

22.06.2010
Tragstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen stellen Ingenieure vor neue Herausforderungen

Mit der Inbetriebnahme von alpha ventus als ersten Offshore-Windpark und dem geplanten Ausbau auf eine installierte Offshore-Leistung von 25.000 Megawatt bis 2030 startet die Nutzung der Offshore-Windenergie in der deutschen Nordsee. Dabei stellt die Bemessung von Windenergieanlagen für den Offshore-Einsatz in Wassertiefen von bis zu 45 Metern die Ingenieure vor neuen Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen des Designs und der Installation von Tragstrukturen.


Die bei alpha ventus verwendeten Gründungen mit Monopiles und Jackets kommen unter anderem auch bei den derzeit fast 80 in Planung befindlichen Offshore-Projekten in der deutschen Nord- und Ostsee zum Einsatz. Aktuelle Kenntnisse im Entwurf und den Berechnungsmethoden zur Auslegung der Tragstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) stehen bei den Ingenieuren für die zukünftigen Projektrealisierungen im Fokus. Speziell zu dieser Thematik bietet das zweitägige Seminar „Offshore-Windenergie – Design und Installation von Tragstrukturen in der Nordsee" am 17. und 18. August 2010 in Bremerhaven neue Erkenntnisse und Fachwissen. Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann (ForWind Hannover) stellt gemeinsam mit Experten die Beanspruchung aus Wellenlasten, der Ermüdungsnachweis mit lokalen Konzepten und konstruktive Details bei Verbindungen vor. Die wesentlichen Grundlagen für die Konstruktion und Bemessung von OWEA-Tragstrukturen mit verschiedenen Unterstrukturen wie Monopiles, Jackets, Tripods, Tripiles oder Schwerkraftfundamenten vervollständigen die Thematik. Eine Exkursion zu verschiedenen Fundamenttypen für den Offshore-Einsatz greift die Seminarschwerpunkte auf.

Das Seminar „Offshore-Windenergie – Design und Installion von Tragstrukturen in der Nordsee“ wendet sich an Hersteller, Projektierer, Entscheider und Windparkbetreiber sowie an Prüfer, Genehmigungsstellen und Ingenieure aus unterschiedlichsten Fachbereichen der Windenergiebranche.

Die ForWind-Academy und das Haus der Technik setzen mit diesem Fachseminar ihre erfolgreiche Kooperation fort.

Anmeldungen sind über das Haus der Technik unter der Tel: 0201/1803-211 (Nadine Oppallach), Fax: 0201/1803-280 oder im Internet unter

http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H010-08-026-0.html

Fachliche Fragen beantwortet Nicole Kadagies (Leitung & Koordination, ForWind-Academy) unter der Tel: 0441/36116-740 und E-Mail: nicole.kadagies@forwind-academy.com.

Weitere Informationen stehen unter www.forwind-academy.com
und www.windenergie-info.de zur Verfügung.
ForWind-Academy
Das Seminarangebot der ForWind-Academy greift aktuelle Fragestellungen aus der beruflichen Praxis auf und bietet Schnittstellen zu Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung.
Komplexität auf den Punkt gebracht – die Referenten verfügen über eine
ausgewiesene Expertise und ihr Know-how steht bei den Veranstaltungen sowie darüber hinaus durch den persönlichen Kontakt zum Experten-Netzwerk zur Verfügung. Die ForWind-Academy spricht mit ihrem Seminarangebot etablierte und zukünftige Fach- und Führungskräfte sowie Geschäftsführer und Entscheider an.

Die ForWind-Academy ist ein Gemeinschaftsprojekt von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen sowie der Overspeed GmbH & Co. KG. Das aktuelle Seminarangebot der ForWind-Academy steht online unter www.forwind-academy.com zur Verfügung.

Haus der Technik e.V.
Das Haus der Technik, eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte in Deutschland, hat sich auch als Know-how Transferstelle auch im Bereich der Windenergie etabliert. Jährlich besuchen über 17.000 Teilnehmer das Angebot des HDT.

Bernd Hömberg | Haus der Technik e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de
http://www.windenergie-info.de
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H010-08-026-0.html

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