Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie mache ich eine korrekte Zündquellenanalyse nach ATEX-Richtlinie 94/9/EG ?

07.05.2014

Seminar Zündquellenanalyse für nicht elektrische Produkte gibt praktische Tipps, Zündquellenanalysen für eigene Produkte selbständig, sicher und regelkonform durchführen zu können.

Mit der ATEX-Richtlinie wurde der Geltungsbereich für das Regelwerk zum Explosionsschutz deutlich ausgeweitet, speziell auch auf die Konstruktion und auf den Bau von nicht elektrischen Produkten.

Viele Hersteller nicht elektrischer Produkte sind unsicher im Umgang mit diesem neuen und umfangreichen Regelwerk. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch wieder in der Durchführung der sog. Zündquellenanalyse.

Viele Zündquellenanalysen sind heute fehlerhaft und unvollständig oder werden überhaupt nicht durchgeführt.

Dabei bildet die Zündquellenanalyse ein Kernstück des Regelwerkes. Bei der Zündquellenanalyse handelt es sich nämlich um eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung des Produktes und aller seiner Einzelteile.

Das Haus der Technik bietet das Seminar Zündquellenanalyse nach ATEX-Richtlinie 94/9/EG am 25. Juni 2014 in Bremerhaven an.

Jeder, der ein Produkt konstruiert und/oder herstellt, ist verpflichtet, alle möglichen Zündquellen seines Produktes festzustellen und aufzulisten. Dann muss er alle Maßnahmen aufführen, die einzuleiten sind, um die Wirksamkeit dieser Zündquellen zu verhindern.

Die Zündquellenanalyse ist an einen bestimmten Formalismus gebunden und muss dokumentiert werden. Die Zündquellenanalyse gehört damit zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Konstruktion und den Bau von Geräten, von Schutzsystemen und von Komponenten, wenn sie erstmalig im Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht werden sollen.

Auch um zu entscheiden, ob ein Produkt überhaupt in den Geltungsbereich der ATEX-Richtlinie 94/9/EG fällt, muss in den meisten Fällen bereits eine Zündquellenanalyse durchgeführt werden.

Eine Zündquellenanalyse ist darüber hinaus auch Grundlage für die Entscheidung, ob für ein Produkt nach einer Reparatur, nach einem Umbau oder nach einer anderen Veränderung eine neue CE-Kennzeichnung durchgeführt werden muss. Das Seminar gibt zu all diesen Dingen praktische Tipps. Weiterer Termin für die Zündquellenanalyse ist der 23. Oktober 2014 in Essen. 

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Tel. 0201/1803-344 (Frau Wiese), Fax 0201/1803-346, E-Mail: information@hdt-essen.de oder direkt hier:

http://www.hdt-essen.de/W-H050-06-422-4

Pressekontakt 

Haus der Technik e.V.

Dipl.-Ing. Kai Brommann

Hollestraße 1, 45127 Essen

Tel. 0201 – 18 03 251, Fax. 0201 – 18 03 269

E.Mail: k.brommann@hdt-essen.de

Internet: www.hdt-essen.de

Kai Brommann | Haus der Technik e.V.

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Fazit der Pilotphase – Qualifizierung für Schulleiterinnen und Schulleiter hat sich bewährt
22.06.2017 | Heraeus Bildungsstiftung

nachricht Elektromobilität im ÖPNV, ein Werkstattproblem?
22.06.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie