Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Visionen und Ideen für eine Bibliothek der Zukunft

05.05.2010
Öffentlicher Workshop „Die Universitätsbibliothek im Wandel: Perspektiven der Informationsversorgung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“

Die Universitätsbibliothek (UB) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz steht wie andere Bibliotheken auch vor großen Herausforderungen: Die Buchbestände wachsen, gleichzeitig nehmen digitale Medien an Bedeutung zu, während die Informationsversorgung immer gezielter und spezifischer erfolgen muss.

Die Universitätsbibliothek klassischen Zuschnitts steht mithin vor Aufgaben, die sie ohne klare Richtungsentscheidungen kaum unter den bisherigen Bedingungen wird schultern können. Bei einem Workshop soll nun erörtert werden, wie die Informationsversorgung für alle Fächer der Universität in Zukunft gestaltet werden könnte und welche Bedingungen es dafür braucht.

„Wir stellen teure wissenschaftliche Informationen bereit und verknüpfen dies mit dem Angebot, nahezu rund um die Uhr in unseren Räumen arbeiten und studieren zu können“, beschreibt Dr. Andreas Anderhub, Leiter der Universitätsbibliothek, die aktuelle Situation. Zehntausende von Zeitschriften und Tausende von Büchern haben die Mitarbeiter der UB in den letzten Jahren ins Netz gestellt. Wie wird das weitergehen? Wie soll die Bibliothek in einem Jahrzehnt aussehen? „Wir möchten Visionen und Ideen für eine Bibliothek der Zukunft sammeln und herausarbeiten, welche Entwicklung die UB in den kommenden Jahren nehmen könnte“, beschreibt Anderhub das Ziel des angesetzten Workshops.

Die Veranstaltung erfolgt auf Anregung des Teilprojekts „Bibliothek“ der Initiative Pro Geistes- und Sozialwissenschaften und möchte sowohl Spezialisten als auch Nutzer zusammenbringen und zu Wort kommen lassen. Dazu gehören nicht nur Wissenschaftler und Studierende, sondern auch zahlreiche „Externe“. Immerhin zehn Prozent der Nutzer der UB sind Bürgerinnen oder Bürger aus Mainz und Umgebung, darunter viele Lehrerinnen und Lehrer.

Der Workshop beginnt am Donnerstag, 20. Mai 2010 um 14:00 Uhr in der Alten Mensa auf dem Universitätscampus. Unter anderem wird Dipl.-Chem. Berndt Dugall, Direktor der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, über die Digitalisierung, Vernetzung und den Zugriff auf globale Informationsmöglichkeiten sprechen. Prof. Dr. Wolfram Neubauer, Direktor der Bibliothek der ETH- Zürich, stellt die Organisation der Bibliotheksarbeit und der Informationsversorgung vor. Prof. Dr. Ulrich Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig, wird über die Rolle der Universitätsbibliothek für geisteswissenschaftliche Forschung unter Berücksichtigung digitaler Medien referieren. Das Ende des Workshops ist am 21. Mai gegen 12:00 Uhr vorgesehen.

Zu dem Workshop „.Die Universitätsbibliothek im Wandel: Perspektiven der Informationsversorgung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Kontakt und Informationen:
Dr. Andreas Anderhub
Leitender Bibliotheksdirektor
Universitätsbibliothek
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. +49 6131 39-22644
Fax +49 6131 39-23822
E-Mail: a.anderhub@ub.uni-mainz.de

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.ub.uni-mainz.de
http://www.ub.uni-mainz.de/Dateien/Einladung.pdf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE