Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vechtaer Workshop zur Entwicklung ländlicher Räume

06.12.2010
Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten führt Workshop durch

Am 12. und 13. November 2010 fand der diesjährige Workshop des Arbeitskreises Ländlicher Raum der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) mit rund 30 Teilnehmern an der Universität Vechta statt. Der 2004 gegründete Arbeitskreis versteht sich als Forum für den kontinuierlichen Informationsaustausch im Themenfeld „Ländliche Raumforschung“ und bietet insbesondere Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform für die Diskussion ihrer Forschungsprojekte.

Organisiert wurde der Workshop von den Abteilungen „Lernen in ländlichen Räumen“ von Prof. Dr. Martina Flath und „Vergleichende Strukturforschung“ von Prof. Dr. Christine Tamásy, die dem Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) angehören. Das Besondere daran ist, dass ein solches Arbeitskreis-Treffen erstmals als gemeinsame Initiative von Fachdidaktik und Fachwissenschaft durchgeführt wurde.

Im Rahmen des zweitägigen Workshops referierten Fachleute aus ganz Deutschland, die sich in Theorie und Praxis mit Aspekten der ländlichen Raumentwicklung in regionalen, nationalen oder globalen Kontexten beschäftigten, über ihre aktuellen Forschungsprojekte. Unter anderem beleuchteten die Referenten sehr anschaulich die Chancen und Problemlagen ländlicher Räume anhand verschiedener Fragestellungen: Vom demographischen Wandel und den damit einhergehenden Schrumpfungsprozessen über regionale Steuerungsformen und Akteurskonstellationen bis hin zu Nachhaltigkeitsaspekten und der Entwicklung endogener Potenziale – um nur einige Punkte aus dem vielfältigen Workshop-Programm herauszugreifen. Die einzelnen Vorträge wurden jeweils im Anschluss unter den rund 30 Teilnehmern diskutiert und um wertvolle zusätzliche Erkenntnisse ergänzt, wovon insbesondere die anwesenden Nachwuchswissenschaftler profitieren dürften.

Neben den theoretischen Diskursen hatte der Workshop auch einen praxisbezogenen Programmpunkt zu bieten: eine Exkursion zum Hof Heil in Holdorf/Fladderlohausen, einem regionalen außerschulischer Lernstandort der Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA e. V.), der von der Abteilung Lernen in ländlichen Räumen des ISPA konzipiert und wissenschaftlich betreut wird. Hier führten die Eheleute Mechthild und Ulrich Heil als Hofbesitzer durch ihren landwirtschaftlichen Betrieb und gaben detaillierte Einblicke in ihre alltägliche Arbeit. Im Anschluss konnten die Workshop-Teilnehmer ihr Wissen rund um das Thema Landwirtschaft durch das Lösen kleinerer Aufgaben erweitern, bevor der Tag in geselliger Runde mit kulinarischen Köstlichkeiten und netten Gesprächen abgerundet wurde.

Sehr zufrieden mit der Veranstaltung zeigten sich die Organisatoren des ISPA. Sowohl die Qualität der Vorträge und das freundliche Diskussionsklima als auch die informativen Einblicke im Rahmen der Exkursion hatten den Workshop zu einem vollen Erfolg werden lassen. Die gute Resonanz und das positive Feedback der Teilnehmer unterstützten diese Einschätzung. Der fachliche Austausch im Themenfeld „Ländliche Raumforschung“ wird daher auch in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen, wie Dr. Christian Krajewski, Universität Münster, als stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises abschließend betonte.

Sabrina Daubenspeck | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-vechta.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop: Future Trends in DNA-based Nanotechnology vom 29. Mai bis 2. Juni 17
23.05.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

nachricht Dritter internationaler Workshop „Innovations in Oncology“: Anmeldung offen
18.05.2017 | Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten