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Die Umgebung sicher erfassen - Internationaler Workshop zur Qualität von Kontextinformationen

17.06.2009
Umgebungsabhängige Anwendungsprogramme wie etwa Navigationssysteme oder Hilfen für sehbehinderte Menschen müssen die aktuelle Position, die physische Umgebung oder die Aktivität des Benutzers berücksichtigen.

Sensoren, die in unsere Umgebung eingebettet sind, erfassen dazu eine enorme Menge sogenannter Kontextinformationen. Solche Anwendungen können auf Änderungen in der realen Welt flexibel reagieren und sich anpassen, indem sie zum Beispiel Informationen in Abhängigkeit vom Anwendungskontext auswählen und präsentieren.

Erstmals treffen sich am 25. und 26. Juni an der Universität Stuttgart über 100 Forscher aus der ganzen Welt zur internationalen Tagung Quality of Context (QuaCon 2009), um den Stand der Forschung auf diesem Gebiet zu diskutieren.

Von den Forschungsarbeiten können beispielsweise sehbehinderte Menschen profitieren, für die bessere Orientierungs- und Navigationshilfen entwickelt werden können. Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist die Fabrik der Zukunft, in der mit Hilfe von Kontextinformationen Prozesse im produktionstechnischen Umfeld optimiert werden. Die Qualität der verfügbaren Informationen über den Kontext einer Anwendung sowie die Qualität der Verfahren zu ihrer Verarbeitung bestimmen dabei maßgeblich den Nutzen von kontextbezogenen Programmen für ihre Anwender. So sind beispielsweise die Genauigkeit, Vollständigkeit und Vertrauenswürdigkeit von räumlichen Kontextinformationen wie Straßen- und Gebäudedaten für Navigationsanwendungen oder die oben genannte Orientierungshilfe für sehbehinderte Menschen von hoher Wichtigkeit.

Ergänzend zu zahlreichen wissenschaftlichen Tagungsbeiträgen werden fünf international renommierte Experten Einblick in ihre aktuelle Forschung geben.

Ausrichter ist der Sonderforschungsbereich "Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme" der Universität Stuttgart. In diesem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten wissenschaftlichen Großprojekt wird an der Universität Stuttgart seit 2003 interdisziplinär im Bereich der kontextbezogenen Anwendungen geforscht.

Das Programm ist zu finden unter
http://www.quacon09.nexus.uni-stuttgart.de
Weitere Informationen bei Prof. Kurt Rothermel, Institut für Parallele und Verteilte Systeme der Universität Stuttgart, Tel. 0711/7816 434,

e-mail: Kurt.Rothermel@ipvs.uni-stuttgart.de

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.quacon09.nexus.uni-stuttgart.de
http://www.uni-stuttgart.de/

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Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

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For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

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Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

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Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

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