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Talentsuche und Talentförderung

14.06.2011
26. Internationaler Workshop am 20. und 21. Juni
„Individualisierung im Leistungssport, Grundlagen, Diagnostik und Training“ lautet das Thema des 26. Internationalen Workshops, der am 20. und 21. Juni 2011 an der Deutschen Sporthochschule Köln stattfindet.

In der zeitlichen Nähe zur Frauenfußballweltmeisterschaft steht die Individualisierung in der sportlichen Ausbildung und in der Betreuung der Leistungssportlerinnen und Leistungssportler im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung.

Sie beginnt mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Frauenfußball und Training“, an der sich die Bundesligaspielerinnen Meike Weber (1. FFC Frankfurt) und Lena Schrum (1. FC Köln), die Verbandssportlehrerin Wiltrud Melbaum-Stähler und aus dem Bereich der Wissenschaft Prof. Dr. Silke Sinnig (Universität Koblenz-Landau) sowie Dr. Hans-Jürgen Tritschoks (Ex-Trainer 1. FFC Frankfurt) und Dr. Norbert Stein (Konditionstrainer Frauen-Nationalmannschaft) von der Deutschen Sporthochschule Köln beteiligen. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von WDR-Moderatorin Okka Gundel.

Weitere hochaktuelle Fragestellungen werden von Experten behandelt: „Individualisierte Diagnostik und individualisiertes Training“, „Brain-Training: Fiktion und Fakten zur Neurogenese“ oder „Hochintensives Training in Individual- und Mannschaftssportarten“. Die Themen der Referatsbeiträge werden in praxisnahen Arbeitskreisen aufgegriffen.

Um 14 Uhr wird NRW-Sportministerin Ute Schäfer die Teilnehmer des 26. Internationalen Workshops im Hörsaal 1 der Hochschule begrüßen. Zu diesem Termin möchten wir Sie hiermit herzlich einladen.

Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für den Workshop angemeldet, der vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Deutschem Forschungszentrum für Leistungssport (momentum) sowie der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet wird. Die angebotene Themenvielfalt macht deutlich, dass eine fachgerechte und verantwortliche Ausbildung im Nachwuchs-, Leistungs- und Spitzensport sich nicht nur an aktuellen trainingswissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert, sondern dass auch aktuelles Wissen aus der Biomechanik, den Neurowissenschaften und der Ernährungsphysiologie in die Trainings- und Betreuungsarbeiten hineinfließen.

Internationale Workshopreihe seit 1985
Seit 1985 finden in Nordrhein-Westfalen internationale Workshops zur Talentförderung statt, die eine Plattform für den Erfahrungsaustausch von Sportwissenschaft und Sportpraxis zur Weiterentwicklung der Ausbildung und der Förderung junger Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler bieten. Diese Veranstaltungsreihe lieferte in der Vergangenheit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Nachwuchsleistungssportförderung. Zahlreiche Sportfachverbände (10 Spitzen- und 25 Landesfachverbände) dokumentieren die hohe sportfachliche Akzeptanz durch die Anerkennung der Workshopveranstaltung als Fortbildungsveranstaltung zur Verlängerung von Trainerlizenzen. In Köln gibt es zahlreiche Standorte mit einem systematischen Ansatz der Talentsuche und Nachwuchsförderung, der nur in der Kooperation von Vereinen mit Schulen realisiert werden kann. Die Angebote an diesen Standorten verdeutlichen das besondere Interesse der Vereine an der Entwicklung und Förderung des Leistungssports. Sie sind immer wieder bemüht, talentierte Mädchen und Jungen zu entdecken und deren leistungssportliches Potential zu fördern.

Sabine Maas | idw
Weitere Informationen:
http://www.dshs-koeln.de/momentum
http://www.mfkjks.nrw.de/sport

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Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

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Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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