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Studiengang Architektur veranstaltet internationalen Workshop in Berlin

01.04.2011
Der Studiengang Architektur der Hochschule Lausitz (FH) veranstaltet vom 4. bis 8. April 2011 einen internationalen Workshop im Aedes Network Campus Berlin.

30 Studierende der Hochschule Lausitz in Cottbus, der Hochschule Nysa, der Technischen Universität £ódŸ sowie Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums Elbe-Elster werden für das faszinierende Gebäudeensemble des Umspannwerks Wilhelminenhofstrasse in Oberschöneweide innovative Nutzungs- und Raumkonzepte entwickeln.

Der Workshop wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) und den Förderverein der Hochschule Lausitz unterstützt.

Zum Hintergrund:

Oberschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick, am nördlichen Ufer der Spree gelegen, entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts vom Erholungsgebiet mit vielen Ausflugslokalen zu einem der bedeutendsten Fabrikquartiere Deutschlands. Ein Drittel der 25 Großbetriebe und eine Vielzahl kleinerer Firmen waren der Elektroindustrie zugehörig, darunter die AEG, die hier das erste Drehstromkraftwerk Deutschlands errichtete. In der Zeit von 1890 bis 1920 entstand in Oberschöneweide ein einzigartiges Ensemble von Geschossfabriken, ausgedehnten Produktionshallen und Verwaltungsbauten. Unmittelbar an das Industriegebiet anschließend, entstanden Mietshäuser für die Arbeiter und Angestellten. In der Wilhelminenhofstraße verlief eine Güterschienentrasse, durch die die Fabriken an die Bahnhöfe Niederschöneweide-Johannisthal und Rummelsburg angebunden waren.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft zog 2006 in die Gebäude des ehemaligen AEG Geländes an der Wilhelminenhofstraße und bot hier eine Vielzahl von Studiengängen an. Viele der denkmalgeschützten Gebäude stehen heute leer, werden zwischengenutzt oder haben neue, nicht-industrielle Nutzungen aufgenommen. Das ehemalige Umspannwerk Oberspree gehört heute der Vattenfall AG und steht zum Verkauf. Die Nutzung der Gebäude wurde 1995 aufgegeben.

Transformatorenhaus und Schalthaus wurden vom Architekten Hans Heinrich Müller gestaltet. Dieser wurde 1924 Leiter der Bauabteilung der Berliner Elektrizitätswerk - Aktiengesellschaft (BEWAG). Das denkmalgeschützte Ensemble hat eine oberirdische Brutto-Grundfläche von 3.383 Quadratmetern.

Weitere Informationen erhalten Sie von Prof. Petra Wollenberg,
petra.wollenberg@hs-lausitz.de, und unter
http://www.ancb.de/sixcms/detail.php?id=2608585
Prof. Petra Wollenberg
Professur für Städtebau und Entwerfen
Hochschule Lausitz (FH)
Studiengang Architektur
Campus Lipezker Strasse
03048 Cottbus
Tel.: 0355 - 5818 -511
Fax: 0355 - 5818 -809
http://www.fhl-architektur.de/index.html

Ralf-Peter Witzmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhl-architektur.de/index.html
http://www.ancb.de/sixcms/detail.php?id=2608585

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