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SOPHIA-Workshop zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen geht in die sechste Runde

05.04.2016

Materialneuheiten und Aspekte der Gebäudeintegration im Fokus

Vom 28. bis 29. April 2016 veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE den diesjährigen SOPHIA-Workshop »PV Module Reliability« gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology AIT in Wien, Österreich.


Ramanspektroskopische Messung eines PV-Moduls am Fraunhofer ISE.

©Fraunhofer ISE

Internationale Referenten aus Forschung und Wirtschaft widmen sich in ihren Vorträgen u. a. den Innovationen im Materialbereich, den Fragen der Zuverlässigkeit von PV-Modulen auf Systemebene sowie der Modulintegration in Gebäude und stehen in den anschließenden Diskussionsrunden für Rückfragen und zum gegenseitigen Austausch zur Verfügung.

Die Registrierung für den Workshop ist bis 20. April 2016 unter folgendem Link möglich: https://www.conftool.net/pv-module-reliability-workshop-2016/

Das Programm des zweitätigen Workshops greift die Themenwünsche der Teilnehmer aus den vergangenen Jahren auf und gliedert sich in die vier Schwerpunkte Neue Materialien und Herausforderungen für Zuverlässigkeitsprüfungen, Gebäudeintegration, Zuverlässigkeit auf Systemebene und Neue Entwicklungen in der Charakterisierung.

Diese werden durch qualifizierte Vertreter der Branche präsentiert. So wird Andreas Skringer, Head of Application Engineering bei ISOVOLTAIC, Einblick in die Herausforderungen bei der kontinuierlichen Anpassung von Rückseitenfolien geben, die aufgrund von Markt- und Standardveränderungen einem stetigen Wandel unterliegen.

Der Weg vom gebäudeintegrierten PV-Modul hin zum zertifizierten Gebäudeteil ist Thema des Vortrags von Dieter Moor, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Ertex-Solar. Anschließend berichtet Thomas Friesen, Certification & Development bei Glass2Energy, über die Möglichkeiten der Integration von Farbstoffsolarzellen in Gebäude. John Wohlgemuth vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) wird einen Beitrag zu standardisierten Zulassungsprüfungen von PV-Modulen in Gebäuden beisteuern.

Das ausführliche Programm des Workshops mit allen Vorträgen und Referenten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: http://www.pv-reliability.com

Über die Veranstalter

Das 1981 in Freiburg gegründete Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (http://www.ise.fraunhofer.de) ist das größte Solarforschungsinstitut in Europa. Seit Jahren arbeiten Forscher des Fraunhofer ISE, z. B. im EU-Projekt »PV PERFORMANCE« oder dem nationalen Projekt »Zuverlässigkeit von PV-Modulen«, an Themen wie Effizienz und Dauerhaftigkeit von PV-Modulen und Materialien. Im Fokus stehen u. a. Materialanforderungen, ökonomische Umsetzbarkeit, Verbesserungsmöglichkeiten bei der Konstruktion von Modulen und der wissenschaftliche Beitrag zu nationalen und internationalen Arbeitsgruppen und Komitees.

Das AIT Austrian Institute of Technology (http://www.ait.ac.at/) ist die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Österreich. Im Energy Department wird langjähriges Know-how im Bereich Photovoltaik mit hochwertiger Laborinfrastruktur verbunden. Das Leistungsspektrum des AIT umfasst z. B. die Qualitätssicherung von PV-Systemen sowie die gesamte Wertschöpfungskette der PV-Komponenten – von der Modul- und Zellcharakterisierung über Entwicklungsunterstützung bis hin zur Bauartzulassungsprüfung und wissenschaftlichen Beratung. Darüber hinaus entwickelt das Institut neue Materialien, Herstellungsprozesse und Charakterisierungsmethoden für Dünnschicht-Solarzellen und forscht im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BIPV).

Weitere Informationen:

http://www.ise.fraunhofer.de

Karin Schneider | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

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