Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software Engineering für technische Systeme

21.09.2012
Ein Workshop zu diesem aktuellen Thema fand jetzt an der Hochschule Osnabrück statt.

„Wie können Software-Entwickler und -Designer die funktionale Sicherheit ihrer Produkte sicherstellen?“, „Welche Auswirkungen hat die hohe Komplexität der modernen Software auf unterschiedlichen Ebenen?“ oder „Was gibt es Neues auf dem Gebiet der modellbasierten Modellierung und serviceorientierten Architektur?“ – Über diese und weitere aktuelle Fragen diskutierten Experten aus niedersächsischen Hochschulen und IT-Unternehmen mit rund 50 Teilnehmern des Workshops „Software Engineering für technische Systeme“.

Bereits zum vierten Mal hat der Niedersächsische Forschungsnetzwerk INDIN diesen Workshop ausgerichtet – diesmal unterstützt durch den VDE Osnabrück-Emsland. „INDIN steht für ‚Industrial Informatics‘ – wir erforschen also den Einsatz der Informatik in industriellen Systemen, die ja zunehmend automatisiert, intelligent und verteilt sind“, sagt Prof. Dr. Michael Uelschen, Organisator des diesjährigen Workshops. „Deshalb kommt es vor allem auf die Vernetzung, Sicherheit, Verlässlichkeit und Flexibilität solcher Systeme an“, so der Osnabrücker Professor für Software-Engineering für technische Systeme weiter.

Fünf Hochschulen sind am Forschungsnetz beteiligt: HS Emden/Leer – wo auch die INDIN-Leitung angesiedelt ist –, weiterhin die Hochschulen Osnabrück und Hannover, die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel sowie die Leuphana Universität Lüneburg. Als eines von sechs niedersächsischen Forschungsnetzen initiiert INDIN Projekte und bündelt dabei Kompetenzen der beteiligten Hochschulen, um komplexe Aufgabenstellungen in Kooperation mit Unternehmen zu bearbeiten. Weitere wichtige Aufgaben des vom Land Niedersachsen und der EU geförderten Netzwerks sind die Förderung des Wissenstransfers und eben das Networking, die Vermittlung der Kontakte und Kooperationspartner für Forschungs- und Entwicklungsprogramme. „Dafür bietet der jährliche INDIN-Workshop ein gutes Forum, was auch das wachsende Interesse der regionalen Wirtschaft beweist – die Teilnehmerzahlen sind seit Jahren steigend“, freut sich Prof. Uelschen.

Kein Wunder bei den aktuellen Themen, die die Veranstaltung bietet. So wurde in diesem Jahr über die Komplexität auf der Architektur- und Modellierungsebene sowie der Test- und Debugebene diskutiert. Vorgestellt wurde auch die innovative EnergyTrace-Methode, die Strom-, Spannungs- und Zeitwerte zu verschiedenen Betriebszuständen eines Mikrocontrollers korreliert und so eine neue Art der Analyse von Anwendungen ermöglicht. Weitere Themen waren die modellbasierte Modellierung sowie serviceorientierte Architekturen, die inzwischen auch für eingebettete Systeme zum Einsatz kommen.

Wer sich für diese Themen interessiert, findet im Internet einen Workshop-Rückblick: http://www.indin-nds.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Forschungsnetzwerk INDIN und seinen aktuellen Projekten.

Lidia Uffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.indin-nds.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Am Einmaleins kommt keiner vorbei
22.09.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Leicht aber robust entwickeln und konstruieren!
13.09.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie