Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SKZ-Seminar »Polymerverguss in Elektrik und Elektronik« unter Leitung des Fraunhofer IFAM

27.08.2013
Aufgrund der starken Nachfrage bietet das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, zusammen mit dem Süddeutschen Kunststoff-Zentrum SKZ vom 7. bis 8. November 2013 im SKZ Weiterbildungs-Zentrum in Würzburg eine Neuauflage des Seminars »Polymerverguss in Elektrik und Elektronik« an. Die Veranstaltung richtet sich an Anwender, Entwicklungsingenieure und Konstrukteure sowie Verantwortliche in Produktion und Qualitätssicherung.

Das Programm des Seminars orientiert sich an den relevanten Prozessschritten des Elektronikvergusses. Es vermittelt einen praxis- und anwendungsorientierten Überblick über die aktuellen Vergussmassen, Applikationsverfahren, Vorbehandlungs- sowie Prüfmöglichkeiten und gibt zudem Hinweise zur konstruktiven Auslegung von zu vergießenden Baugruppen.

Darüber hinaus dient das Seminar als Plattform zum branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch – dass hier ein großer Bedarf besteht, bewiesen die lebhaften und engagierten Diskussionen der Teilnehmer während des Auftaktseminars 2012.

Die steigende Anzahl elektronischer Baugruppen und deren Einsatz, z. B. in Kraftfahrzeugen sowie Flugzeugen, führen zu hohen Anforderungen hinsichtlich Langzeitstabilität und Funktionssicherheit. Durch Vergießen oder durch Auftrag von Schutzlacken werden die zu schützenden Bauteile durch ein Polymer komplett umschlossen, um ihre Zuverlässigkeit zu sichern. Dabei ist ein Trend zu stetig steigenden Anforderungen hinsichtlich Feuchtebeständigkeit, Temperatur, Temperaturschock sowie elektrische Isolation und Wärmeleitung deutlich zu erkennen. Es gilt, diese wachsenden Ansprüche in die Praxis umzusetzen und die Endeigenschaften der Baugruppen zuverlässig vorherzusagen.

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, hat die fachliche Leitung des Seminars inne. Im Fraunhofer IFAM wurde 2011 auf Betreiben von Institutsleiter Prof. Dr. Bernd Mayer das Kompetenzfeld Vergießen von Elektro- und Elektronikkomponenten im Bereich Klebtechnik und Oberflächen etabliert. In diesem interdisziplinären Forschungs- sowie Entwicklungsbereich bündeln und bearbeiten die Wissenschaftler des Instituts die vielfältigen Anfragen aus der Industrie rund um das Thema Verguss. Insbesondere in der Planungsphase besteht nach wie vor großer Beratungsbedarf hinsichtlich Materialauswahl und einem vergussgerechten Design der zu schützenden Bauteile.

Das Fraunhofer IFAM greift bei der Bearbeitung dieser Fragestellungen auf die langjährigen Erfahrungen aus dem Bereich der Klebtechnik zurück, da hier sowohl bezüglich des Prozesses als auch hinsichtlich der verwendeten, meist reaktiven Materialien große Ähnlichkeiten zum Vergießen bestehen.

Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde Ende 2012 erstmals zusammen mit dem Süddeutschen Kunststoff-Zentrum SKZ das Seminar »Polymerverguss in Elektrik und Elektronik« mit großem Erfolg und Zuspruch seitens der Teilnehmer durchgeführt. Die nun folgende Neuauflage vom 7. bis 8. November 2013 in Würzburg setzt Bewährtes fort und ergänzt wichtige Neuerungen zu dieser Thematik.

Anne-Grete Becker | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ifam.fraunhofer.de
http://www.ifam.fraunhofer.de/de/Aus_Weiter_Bildung/Weiterbildung/Weiterbildung.html
http://www.skz.de/de/weiterbildung/seminare/lehr_/Polymerverguss_in_Elektrik_und_Elektronik/index.html?detID=5834

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018
23.11.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“
20.11.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Brände die Tundra langfristig verändern

12.12.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

12.12.2017 | Medizin Gesundheit