Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Seminar für zukünftige Führungskräfte

24.08.2012
Sommerzeit bedeutet Ferienzeit. Doch halt – nicht alle genießen Sommer, Sonne und Strand. HRW Studierende bewarben sich für eine ganz besondere Exkursion und folgten der Einladung des Malik Management Zentrums nach St. Gallen in der Schweiz. Initiiert hatten diese außergewöhnliche Exkursion vom 22. bis 24. August 2012 die Wirtschaftsprofessorin Dr. Olga Hördt, Malik Management Zentrum sowie der HRW Förderverein

„Management ist jene gesellschaftliche Funktion, die alles andere in einer Gesellschaft zum Funktionieren bringt. Management ist ein Beruf, den man lernen kann: Es ist ein Beruf des Resultat-Erzielens, ein Beruf wirksam zu sein; die Transformation von Ressourcen in Resultate“, sagte Prof. Fredmund Malik und steigt damit in ein Management-Training der besonderen Art ein:

Nicht gestandene Manager folgen im Malik Management Zentrum seinem Vortrag, sondern ausgewählte Studierende der Hochschule Ruhr West (HRW) und damit zukünftige Führungskräfte. Ihnen erläutert er den „Fundamentalen Wandel in der Großen Transformation“ des 21. Jahrhunderts.

„Exkursionen sind Lehrveranstaltungen vor Ort und fest in die Semesterpläne integriert; sie bieten den Studierenden unter anderem die Möglichkeit mit Unternehmen in Kontakt zu treten“, erläuterte Prof. Dr. Olga Hördt, die für diese Exkursion die Ideengeberin ist. „Wir wollten für dieses Seminar jedoch nicht nur BWL Studierende begeistern, sondern allen HRW Studierenden die Möglichkeit geben, Prof. Fredmund Malik, einen der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler und Managementexperten, kennenzulernen. Wenn eine Persönlichkeit wie Prof. Malik die Grundsätze guten Managements vermittelt, die aktuelle und historische Wirtschaftslage erläutert und Beispiele aus der Praxis bringt, ist das für unsere Studierenden lehrreich und beeindruckend zugleich", so Prof. Hördt weiter.

Unterstützt wurde diese Exkursion vom HRW Förderverein, der unter anderem die Kosten für die Flugreisen sowie Übernachtungen der Teilnehmer übernahm: „Das Anliegen des Fördervereins und der regionalen Wirtschaft ist es, die Qualität und Praxisnähe der Ausbildung an der HRW durch gezielte Fördermaßnahmen auf Spitzen-Niveau im Ruhrgebiet zu etablieren. Die Exkursion zum renommierten Malik Management Zentrum in St. Gallen ist eine erste vom Förderverein gemeinsam mit der HRW entwickelte Maßnahme, um den Studierenden der HRW modernste Management-Methoden und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Wir werden in Zukunft weitere Maßnahmen unter einer Initiative „HRW EXZELLENZ“ bündeln, die sich für die Wirtschaft als ein Gütesiegel für hervorragend ausgebildete Studierende etablieren soll“, erklärt Heinz Lison, Vorsitzender des HRW Fördervereins, die Unterstützung dieser Exkursion.

Aus den Bewerbungen folgte eine Auswahl der Studierenden nach überdurchschnittlichen Studienleistungen, hoher Sozialkompetenz, Außer-Curricularem Engagement und einer hohen Motivation zu lernen. Mit dabei waren Studierende aus den Studiengängen Angewandte Informatik Betriebswirtschaftslehre, Energie- und Wassermanagement, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen-Energiesysteme sowie Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau.

Neues Management mit Kybernetik und Bionik für eine neue Welt
Die Teilnehmer erhielten während der zwei Seminartage einen fundierten Einblick in Logik, Inhalte und Methoden der Malik Management-Systeme sowie auch in deren praktische Anwendung. Die Malik Management-Systeme unterscheiden sich von herkömmlichen Management-Vorstellungen, unter anderem weil sie auf Grundlagen der Komplexitätswissenschaften aufgebaut sind. Im Zentrum steht insbesondere das Meistern der wachsenden Herausforderungen für die Obersten Führungsorgane als Folge von steigender Komplexität und internationaler Vernetzung sowie der Dynamik des globalen Wandels.

Bei der Umsetzung eines erfolgreichen Führungsstils bezieht sich Malik vor allem auf die Einhaltung seiner sechs Grundsätzen: Resultatorientierung, Beitrag zum Ganzen, Konzentration auf Weniges, Stärken nutzen, Vertrauen und positives Denken. Die Studierenden erhielten zudem einen Einblick, dass Maliks Grundsätze nicht nur auf den Wirtschaftswissenschaften, sondern auch auf Regeln der Kybernetik (Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen) sowie der Systemik und Bionik beruhen und wie diese Grundsätze auf das Führen von Menschen angewendet können. Immer wieder ergänzte er die theoretischen Ausführungen durch Beispiele aus der Praxis. Er gab einen Einblick wie seine Management-Lösungen bei BMW oder der Deutschen Helmholtz-Gemeinschaft umgesetzt wurden.

In angenehmer Atmosphäre entwickelten sich zwischen Prof. Dr. Fredmund Malik, Dr. Karl-Heinz Oeller, Dipl.Geol. Gabriele Harrer, den Malik-Mitarbeitern und den Studierenden anregende und interessante Gespräche. Die Diskussionen boten die Möglichkeit, lebhaft und praxisnah Studieninhalte zu reflektieren. Solch eine Exkursion birgt auch die Chance, andere Orte kennenzulernen. Und so haben die Reiseteilnehmer die zwei Tage nicht nur im Seminarraum verbracht, sondern besuchten das St. Galler Klosterviertel, die Altstadt, Kathedrale und die berühmte Stiftsbibliothek.

Heike Lücking | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-ruhr-west.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Wärmebildkameras, Infrarotthermometer und deren richtige Anwendung
21.02.2017 | Optris GmbH

nachricht Pflanzen und Böden besser verstehen
21.02.2017 | Hochschule Rhein-Waal

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie