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Sauber, leise, klimaneutral - Was kann die kommunale Verkehrspolitik leisten?

20.05.2011
Difu-Seminar, 8. bis 9. September 2011 in Berlin

Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Städte und Gemeinden entwickeln eigene Klimastrategien und definieren klare Klimaschutzziele. Zur Sicherung der städtischen Lebensqualität gilt es, die auf EU-Ebene verankerten Schadstoffgrenzwerte einzuhalten, zugleich darf der Verkehrslärm die Gesundheit der Bewohner nicht beeinträchtigen und soll der Verkehr möglichst überhaupt nicht "stören".

Im Seminar werden die Handlungsspielräume auf kommunaler Ebene sondiert und die Rolle des Verkehrssektors bei der Reduzierung von Treibhausgasen beleuchtet. Es wird dargestellt, welche Instrumente zur CO2-Optimierung im Mobilitätsbereich geeignet sind und wie diese mit Lärmminderungsplanung und Luftreinhaltung, Unterhaltungsaufwand und Kosteneffizienz zusammenwirken.

Ausgehend vom aktuellen Stand der Klimaforschung wird das Seminar detailliert folgende Fragen aufgreifen:

- Kann der Verkehr durch eine effiziente Siedlungsentwicklung und Nutzungsmischung bereits an der Quelle verringert werden?
- Wie lassen sich die CO2-Emissionen von Siedlungsvorhaben abschätzen?
- Wie kann man durch Zusammenwirken von Verkehrsplanung und Siedlungsentwicklung die Effizienz von Maßnahmen erhöhen?
- Wo sind die Synergien zwischen Klimaschutz, Luftreinhaltung und Lärmminderung?
- Wie müssen Klimaschutzstrategien im Verkehrsbereich angelegt sein, damit ein angemessener Ausgleich zwischen Klimaschutz und Verkehrsanforderungen erreicht wird?
- Welchen Beitrag können die einzelnen Verkehrsträger zur Verringerung von Treibhausgasen leisten?
- Wie kann die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen durch Kommunikation erhöht werden?

- Welche Instrumente sind geeignet, das Verhalten im Sinne einer anderen Verkehrsmittelnutzung zu beeinflussen?

Leitung:
Dipl.-Volkswirt Tilman Bracher, Dr. phil. Jürgen Gies, Deutsches Institut für Urbanistik
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15 (Eingang 14-15)
10969 Berlin
U-Bahn-Stationen: Kochstraße/Stadtmitte
Ansprechpartnerin/ Fragen zur Veranstaltung:
Sylvia Bertz
Telefon: 030/39001-258
Telefax: 030/39001-268
E-Mail: bertz@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

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