Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Requirements-Engineering-Schulung „CPRE – Foundation Level“

26.05.2014

Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen – das zeichnet erfolgreiche Unternehmen aus. Dass eine Software auch wirklich das leistet, was sie leisten soll, und dass sie erfolgreich und problemlos benutzt werden kann, soll durch die Disziplin des Requirements Engineering (RE – deutsch: Anforderungsanalyse) von Beginn an gewährleistet werden. Ein dreitägiges Seminar vom 23. bis 25. Juni 2014 bereitet Teilnehmer auf die Prüfung zur Erlangung des Zertifikats „Certified Professional for Requirements Engineering“ vor. Die Referenten sind Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern.

Eine systematische und gründliche Anforderungsanalyse ist der entscheidende Faktor, um heutzutage bei der Entwicklung von Software und anderen Produkten erfolgreich zu sein. Nur wer weiß, was die tatsächlichen Anforderungen und Wünsche der Stakeholder (Kunden, Nutzer, etc.) sind, kann Produkte entwickeln, die am Markt erfolgreich werden.

Anforderungen definieren daher die Basis für jegliche (Software-)Produkte und ermöglichen sowohl die Planung und Durchführung der Entwicklung als auch letztendlich die objektive Überprüfung der Qualität eines erstellten Produktes.

Die Anforderungsanalyse (engl. Requirements Engineering) ist deshalb ein entscheidender Gestaltungs- und Entscheidungsprozess, der den gesamten Software(entwicklungs)lebenszyklus begleitet. Es ist dabei sehr wichtig, dass Anforderungen aus allen in einem Projekt involvierten Perspektiven betrachtet werden.

Trotz dieser essenziellen Bedeutung ist die Disziplin der Anforderungsanalyse noch unzureichend in der Wirtschaft etabliert. Das International Requirements Engineering Board (IREB) hat sich daher vor einigen Jahren das Ziel gesetzt, die Grundlagenausbildung im Requirements Engineering zu standardisieren. Ein inzwischen viel beachtetes Lehrprogramm sind die IREB-Schulungen zur Erlangung des Zertifikats „Certified Professional for Requirements Engineering“ (CPRE-Zertifikat).

Ziel der dreitägigen Schulung vom 23. bis 25. Juni ist es, die Teilnehmer auf die Prüfung zur Erlangung des CPRE-Zertifikates vorzubereiten. Das Seminar findet als Präsenzschulung im Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern statt und deckt alle Inhalte des CPRE-Foundation-Level-Lehrplans ab.

Zudem erhalten die Teilnehmer einen Überblick darüber, welche weiteren wichtigen Aspekte im Requirements Engineering berücksichtigt werden sollten, um diese Disziplin erfolgreich in der Praxis anwenden zu können. Dadurch wird den Teilnehmern nicht nur ein allgemeingültiges Rüstzeug an die Hand gegeben, sondern es werden ihnen anhand von Fraunhofer-Erfahrungen beispielhaft auch weitere Vorgehensweisen und Best Practices vermittelt.

Die Referenten aus dem Team um Dr. Sebastian Adam sind allesamt am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern als State-of-the-Art-Berater für die Industrie und als anwendungsorientierte Forscher tätig.

Im Bereich Requirements Engineering waren sie bereits in zahlreichen öffentlich geförderten bzw. von der Industrie beauftragten Projekten verantwortlich für Projektleitung, Methodenentwicklung und Technologietransfer.

Die Zielgruppe des Seminars sind Anforderungsingenieure, Softwarearchitekten, Business-Analysten, Qualitätsmanager, Entwicklungsleiter, Softwareentwickler, Projektleiter, Ingenieure mit Schwerpunkt Softwareentwicklung und Personen, die ein allgemeines Grundwissen im Requirements Engineering erwerben möchten. Zielgruppe des Seminars sind bewusst allerdings keine Personen, die eine Unterstützung in spezifischen Fragestellungen des Requirements Engineering wünschen, da hierzu das Angebot des Fraunhofer IESE im Bereich individueller Transfer- und Coaching-Dienstleistungen zu bevorzugen ist.

Weitere Informationen unter http://www.iese.fraunhofer.de/de/seminare_training/re-schulung.html

Requirements-Engineering-Schulung „CPRE – Foundation Level“
23.06. - 25.06.2014, jeweils 9-17 Uhr
Anmeldung bis zum 13.06.2014

Programm

Tag 1: Grundlagen, System & Systemkontext, Anforderungsermittlung und Dokumentation
Tag 2: Dokumentation (Fortsetzung) und Modellierung
Tag 3: Anforderungsprüfung und Anforderungsmanagement

Kontakt
Eva Blum
Telefon +49 631 6800-2147
Fax +49 631 6800-9 2147
Eva.Blum@iese.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme und Gesundheitswesen bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit nunmehr fast 20 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Weitere Informationen:

http://www.iese.fraunhofer.de - Homepage des Fraunhofer IESE

Martin Koch | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop: Future Trends in DNA-based Nanotechnology vom 29. Mai bis 2. Juni 17
23.05.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

nachricht Dritter internationaler Workshop „Innovations in Oncology“: Anmeldung offen
18.05.2017 | Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten