Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Reif für die smarte Fabrik?

07.05.2014

»FutureKomp 4.0« will Kompetenzanforderungen für die Industrie 4.0 frühzeitig identifizieren

Der Einzug der Smartphones in die Fabrikhallen verändert nicht nur die Produktionsarbeit grundlegend, sondern auch die Personalpolitik der produzierenden Unternehmen.

Diese Entwicklung erfordert innovative Konzepte in der beruflichen Weiterbildung. Im Projekt »FutureKomp 4.0« identifiziert das IAT der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, den zukünftigen Kompetenzbedarf und entwickelt ein Basiskonzept für die produktionsnahe Weiterbildung.

Die industrielle Produktion trifft auf eine technologische Entwicklung, welche die reale und virtuelle Welt unter dem Stichwort »Smart Factory« zu einem Internet der Dinge, Daten und Dienste verbinden wird. Die Einführung von Cyber-Physical Systems (CPS) in die industrielle Produktion verspricht, Produktivität und Flexibilität produzierender Unternehmen nachhaltig zu steigern. In Deutschland wird dieses Thema unter dem Begriff »Industrie 4.0« vorangetrieben.

Bisher wurde Industrie 4.0 als überwiegend technisches Thema gesehen. Die Entwicklung verändert jedoch auch den zukünftigen Charakter der Produktionsarbeit und verlangt von den Beschäftigten in der Produktion veränderte Kompetenzen. Nur wenn es gelingt, diese Kompetenzanforderungen rechtzeitig zu identifizieren, ist eine vorausschauende Personalpolitik möglich. Als Teil einer solchen Personalpolitik gewinnt eine durchgängige Kompetenzentwicklung durch arbeitsnahe Weiterbildung entscheidend an Bedeutung.

Das Projekt »FutureKomp 4.0 – Kompetenzen der Zukunft in der Industrie 4.0« zielt daher darauf ab, zukünftige Kompetenzbedarfe, welche im Zuge von Industrie 4.0 entstehen, frühzeitig zu identifizieren. Darüber hinaus soll ein Basiskonzept einer produktionsnahen Weiterbildung entwickelt werden, das eine optimale Passung zwischen den technologischen und organisatorischen Anforderungen und einer arbeitsnahen Kompetenzentwicklung gewährleistet. Dieser für KMU geeignete Ansatz soll flexibel auf neue technologische und organisatorische Veränderungen reagieren.

Interessierte Unternehmen sind eingeladen, in Form von Expertengesprächen und Workshops mit Führungskräften sowie Beschäftigten am Projekt mitzuwirken.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen sind über den angegebenen Kontakt erhältlich.

Ansprechpartner:
Bernd Dworschak
Kompetenzmanagement
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon: +49 711 970-2042
E-Mail: bernd.dworschak@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/dienstleistungs-und-person...

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise