Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Regenerieren statt Ersetzen

08.04.2013
Zweites Fachkolloquium des Sonderforschungsbereiches Regeneration komplexer Investitionsgüter der Leibniz Universität Hannover auf der Hannover Messe

Ob Triebwerke, Gasturbinen, Windenergieanlagen oder Schienenfahrzeuge – sie alle bestehen aus Komponenten, die im Betrieb durch starke Beanspruchung verschleißen. Wie setzt man diese Komponenten ressourcen- und kostensparend wieder in einen betriebsfähigen Zustand? Regeneration ist die nachhaltige Alternative zum Ersatz verschlissener Bauteile in diesen komplexen Investitionsgütern.

Am Donnerstag, 11. April 2013, tauschen sich auf einem ganztägigen Kolloquium in Saal 3 B im Convention Center auf der Hannover Messe Fachleute aus Industrie und Forschung über zukünftige Regenerationstechnologien aus. Sie erörtern den seit 2010 erarbeiteten Forschungsstand aus 17 Teilprojekten zur Produktregeneration komplexer Investitionsgüter. Mit dabei sind Tim Holt von Siemens Service Renewables, Hans Peter Hackenberg von MTU Aero Engines und Forschende des Sonderforschungsbereiches Regeneration komplexer Investitionsgüter der Leibniz Universität Hannover, das Laser-Zentrum Hannover sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

In drei Kolloquiumsblöcken werden Befundungstechnologien, Erkenntnisse zur Fertigung in Wechselwirkung zu Produkteigenschaften und die effiziente Steuerung des Gesamtprozesses der Produktregeneration am Beispiel ziviler Flugtriebwerke erörtert.

Bei den Befundungstechnologien konzentrieren sich Fragen und Lösungswege darauf, wie sich der Zustand hochbeanspruchter Triebwerksbauteile bei Inspektionen und Regenerationen bewerten lässt. Schon vor seiner Demontage sollen mögliche Defekte im Triebwerk durch Ungleichmäßigkeiten im Heißgaspfad entdeckt und lokalisiert werden. Darüber hinaus werden Techniken zur Materialcharakterisierung, zur Fehlerprüfung und zur Geometrieerfassung der Triebwerkskomponenten vorgestellt.

Im Kolloquiumsblock Fertigungsprozesse und Produkteigenschaften stehen die Wechselwirkungen zwischen Produkteigenschaften regenerierter Bauteile und ihrem Fertigungsprozess im Mittelpunkt.

Wie der gesamte Regenerationsprozess komplexer Investitiongsgüter effizient zu planen und zu steuern ist, wird im dritten Kolloquiumsblock aus technischer, logistischer und betriebswirtschaftlicher Sicht beleuchtet.

Die in den Teilprojekten des Sonderforschungsbereichs entwickelten Methoden lassen sich gut kombinieren. Sie dienen dazu, die in der industriellen Praxis bisher schwierige Entscheidung zu erleichtern, welcher Regenerationspfad zu wählen ist.

Der Sprecher und Leiter des Sonderforschungsbereichs Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume wird durch das Kolloquium führen. Künftig werden die Forschungsschwerpunkte des Sonderforschungsbereiches Regeneration komplexer Investitionsgüter u. a. im Bewerten der Aufwendungen, des funktionalen Nutzens sowie im Analysieren der Auswirkungen in komplexen Funktionen liegen.

Anmeldefrist: bis 10.04.2013

Kosten: 50 Euro. Darin enthalten: der Eintritt zur Messe und Verpflegung.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen stehen Ihnen von den Instituten der Leibniz Universität Hannover Linus Pohle M.Sc. per E-Mail unter pohle@ids.uni-hannover.de und M.Sc. Wojciech Frackowiak per E-Mail unter frackowiak@iw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018
23.11.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“
20.11.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit