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"No-Go-Areas", "Kriminalitätsschwerpunkte" und "Inseln der Sicherheit"

15.08.2011
"No-Go-Areas", "Kriminalitätsschwerpunkte" und "Inseln der Sicherheit" -
Was macht Räume in der Stadt zu sicheren oder unsicheren Orten?
Terminhinweis/Einladung: Difu-Seminar | 24. bis 25. November 2011 in Berlin
Von den Bürgern und in den Medien werden unterschiedliche Räume in der Stadt als sichere oder unsichere Orte wahrgenommen.

Als unsicher gelten dabei nicht nur von Kriminalität belastete Orte, sondern auch Orte, an denen Nutzungskonflikte auftreten, die ungepflegt oder zerstört sind. Tatsächliche und "gefühlte" Sicherheit unterscheiden sich dabei zum Teil erheblich voneinander. Die städtischen Akteure müssen aber sowohl mit der tatsächlichen Lage als auch mit den Ängsten der Bürger umgehen.

Wie kann dies gelingen? Welche Prioritäten müssen gesetzt werden? Wie werden Räume zu unsicheren Orten? Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen auf kommunaler Seite, sichere Orte zu schaffen? Im Seminar werden Lösungsansätze und Praxisbeispiele vorgestellt und folgende Themen behandelt:

- Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr: Wie sicher ist der ÖPNV für Kunden und Mitarbeiter? Wie wird die Sicherheit von den Kunden und von den Verkehrsträgern wahrgenommen? Welche Ansätze zur Verbesserung der subjektiven Sicherheit gibt es?

- Sicherheit in der Schule: Wie sicher sind Schulen und ihr Umfeld? Wie sehen integrierte Konzepte zum Umgang mit Jugendgewalt aus? Welche Rolle kann die Schule als Ort der Prävention spielen? Welche Funktion hat kommunale Bildungsarbeit in diesem Zusammenhang?

- Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum: Was kann man verbieten, was soll man dulden? Welche kommunalen Handlungsmöglichkeiten bestehen? Welche Rolle kann die Zivilgesellschaft spielen? Welche Chancen und Grenzen liegen in Mediationsverfahren?

- Graffiti: Wo endet der Lifestyle und wo beginnt die Sachbeschädigung? Welche Rolle spielt Graffiti für das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger? Wie kann ein Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure im Umgang mit dem Thema aussehen?

Darüber hinaus werden Ergebnisse aus den aktuellen Umfragen des Difu zur "Sicherheit in deutschen Städten" und das neue Positionspapier des Deutschen Städtetages "Sicherheit und Ordnung in der Stadt" im Seminar vorgestellt und diskutiert. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zur Sicherheit und Ordnung in unterschiedlichen Räumen in der Stadt sollen im Seminar zusammengeführt werden. In Arbeitsgruppen besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Seminarteilnehmern.

Leitung:
Dr. phil. Holger Floeting, Deutsches Institut für Urbanistik
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus Ordnungs- und Sozialverwaltung, Jugend-, Stadtentwicklungs- und Stadtplanungsämtern, Polizei, Einzelhandelsverbänden, öffentlichen Verkehrsunternehmen, Industrie- und Handelskammern sowie Ratsmitglieder
Programmflyer/Konditionen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11_no-go-areas.programm.pdf
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstr.15, 10969 Berlin, U-Bahn: Kochstr. oder Stadtmitte
Online-Anmeldung:
http://www.difu.de/webformular/no-go-areas-kriminalitaetsschwerpunkte-und-inseln-der.html
Ansprechpartnerin/Fragen zur Veranstaltung:
Ina Kaube
Telefon: 030/39001-259
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: kaube@difu.de
Weitere Difu-Veranstaltungen im Jahr 2011:
http://www.difu.de/veranstaltungen/suche?jahr[17]=2011
Kurzinfo Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Telefon: + 49 (0) 30 39001-209
Telefax: + 49 (0) 30 39001-130
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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

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