Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Männermedizin"-Workshop "Molecular Andrology"

04.05.2009
Unfruchtbarkeit eines der Themen der Tagung - Pressegespräch am 7. Mai
Bereits zum fünften Mal findet vom 8. bis 10. Mai 2009 der internationale Workshop "Molecular Andrology" in Gießen statt, der vom Institut für Anatomie und Zellbiologie, der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie gemeinsam mit dem Hessischen Zentrum für Reproduktionsmedizin sowie der Klinischen Forschergruppe "Männliche Infertilität" ausgerichtet wird.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen in diesem Jahr drei zentrale Themenblöcke der Grundlagenforschung in der "Männermedizin" - der Andrologie.

Diese junge Disziplin erlangt zunehmend an Bedeutung, seitdem klar ist, dass bei unerfülltem Kinderwunsch etwa in der Hälfte der Fälle die Ursache beim Mann zu suchen ist. Da die Zellen des Hodens in zwei Gruppen, Körperzellen und Keimzellen, eingeteilt werden, widmet sich der Workshop in zwei Sitzungen diesen beiden Zellgruppen.

In einer weiteren Sitzung geht es um Stammzellen, die einerseits alle Hodenzellen ständig erneuern, darüber hinaus aber das Potential haben auch andere Zelltypen erneuern zu können, so dass man hofft, mit ihnen eine ganze Reihe von Krankheiten in Zukunft therapieren zu können. Die Gießener Forschergruppe nutzt den Workshop gleichzeitig, um ihr erstes Symposium abzuhalten.

"Ziel des Workshops ist es, führende Andrologen mit Nachwuchswissenschaftlern aus der ganzen Welt in einem möglichst informellen Rahmen, der Interaktionen fördert, zusammenzubringen.", sagen die Organisatoren Jörg Klug, Andreas Meinhardt und Hans-Christian Schuppe. Neben der JLU hat in Deutschland nur noch die Universität Münster einen andrologischen Schwerpunkt. An beiden Universitäten gibt es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte klinisch-andrologische Forschergruppen, die in Zunkunft noch enger zusammenarbeiten und den Workshop zu Kooperationsgesprächen nutzen wollen.

Termin:
In einem Pressegespräch am Donnerstag, den 7. Mai 2009 um 13:30 Uhr im Seminarraum "Am Palmengarten", Erdgeschoss, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Aulweg 123, gibt es Gelegenheit mehr über den Workshop zu erfahren.
Kontakt:
Dr. Jörg Klug, AG Reproduktionsbiologie
Institut für Anatomie und Zellbiologie, Aulweg 123, 35385 Gießen
Telefon: 0641-99-47033
E-mail: joerg.klug@anatomie.med.uni-giessen.de
Prof. Andreas Meinhardt, AG Reproduktionsbiologie
Institut für Anatomie und Zellbiologie, Aulweg 123, 35385 Gießen
Telefon: 0641-99-47024
E-mail: andreas.meinhardt@anatomie.med.uni-giessen.de
Prof. Dr. Hans-Christian Schuppe
Klinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie, Rudolf-Buchheim-Str. 7, 35385 Gießen
Telefon: 0641-99-43251/-43288
E-mail: Hans-Christian.Schuppe@derma.med.uni-giessen.de

Charlotte Brückner-Ihl | idw
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-giessen.de/molandrol2009

Weitere Berichte zu: Anatomie Andrologie Andrology Kinderurologie Urologie Zellbiologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen
25.07.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Workshop Aufbau-und Verbindungstechnik, 18.10.2017 in Hannover
20.07.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Blattkäfer: Schon winzige Pestizid-Dosis beeinträchtigt Fortpflanzung

26.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Akute myeloische Leukämie (AML): Neues Medikament steht kurz vor der Zulassung in Europa

26.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biomarker zeigen Aggressivität des Tumors an

26.07.2017 | Biowissenschaften Chemie