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Qualifizierte städtebauliche Dichten - Lernen aus neuen Stadtquartieren

05.06.2009
Städte sind die Keimzelle von wirtschaftlicher und sozialer Innovation und damit der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt.

Vor diesem Hintergrund gab und gibt es vielfältige Bemühungen, den Trend zur Suburbanisierung aus ökonomischen wie ökologischen und sozialpolitischen Gründen zu durchbrechen. Die 'Renaissance der Städte' wird als programmatisches Ziel ausgerufen.

Die Städte müssen also zugleich hoch verdichtete, an der Bodenrendite ausgerichtete Nutzungskonzepte haben und attraktive Wohn- und Lebenswelten schaffen. Dabei geht es auch um die verträgliche Mischung unterschiedlicher Nutzungsansprüche. Eine solche qualifizierte Dichte stellt Anforderungen an die soziale und technische Infrastruktur genauso wie an die Entwicklung der Landschaft in der Stadt und die Vermeidung von Umweltbelastungen.

Im vergangenen Jahrzehnt sind zahlreiche neue Stadtquartiere, vorwiegend für Wohnnutzung, entstanden, die im jeweiligen Stadtgefüge große Aufmerksamkeit erregen und Bedeutung haben. Oftmals sind es "Leuchtturmprojekte" im Hinblick auf eine maßstabsgerechte, stadt- und umweltverträgliche Gestaltung. Mit einem dezidierten (inner)städtischen Gegengewicht zu herkömmlichen Einfamilienhausgebieten werden trotz höherer Dichten städtebauliche Qualitäten geschaffen, die für die gesamtstädtische Entwicklung richtungsweisend sein können.

Technologische Entwicklungen, verschärfte Immissionsschutzregelungen, aber auch ein verändertes Bewusstsein in Politik, planender Verwaltung und in der Stadtbevölkerung, haben in der Vergangenheit Auswirkungen auf städtebauliche Dichten gehabt und das städtische Nutzungsgefüge verändert. Aktuell ergeben sich weitergehende Fragestellungen nach den Auswirkungen des demografischen Wandels sowie nach Anpassungsstrategien im Kontext einer klimaschutzrelevanten Stadtentwicklungspolitik. Aufgabe des Seminars wird es sein, aus den Erfahrungen des 'neuen Städtebaus' zu lernen und die Leitlinien einer qualitätsvollen Dichte unter sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen, um die Städte attraktiv und zukunftsfähig weiter zu entwickeln.

Zielgruppen: Seminar für Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Städtebau, Stadtplanung und Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Wohnungswesen sowie aus Wohnungswirtschaft, Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaften, Real Estate

Seminarleitung: PD Dr. Arno Bunzel, Franciska Frölich v. Bodelschwingh

Veranstaltungssekretariat: Sylvia Bertz, Deutsches Institut für Urbanistik, Postfach 120321, 10593 Berlin, Telefon: 030/39001-258, Telefax: 030/39001-268, bertz@difu.de

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu)
Tagungsort:
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Weitere Informationen im Netz:
http://www.difu.de//seminare/seminarliste.phtml
http://www.difu.de/seminare/09staedtebauliche-dichte.programm.pdf
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Grundlage des Handelns des als GmbH geführten Instituts ist die Gemeinnützigkeit. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter der GmbH.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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