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Projektwirtschaft - Kunstwort oder Paradigmenwechsel?

23.09.2008
Veränderte Arbeitswelten erfordern neue Formen der Kooperation: Mit diesem Thema beschäftigen sich Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik in einem eintägigen Workshop unter dem Titel "Projektwirtschaft - Kunstwort oder Paradigmenwechsel?".

Die Veranstaltung findet am 07. November 2008 im DECHEMA-Haus in Frankfurt statt.

Laut einer Studie der Deutschen Bank Research sollen im Jahre 2020 bereits 15 % der Wertschöpfung durch "Projektwirtschaft" entstehen. Damit reagieren Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen auf die wachsenden Forderungen nach neuen, komplexen Produkten und Lösungen. Außerhalb klassischer Unternehmensstrukturen bilden sich flexible Strukturen und Netzwerke, die von der temporären themengebundenen Projektgruppe bis zum langfristigen Joint Venture reichen.

Welche Formen der Kooperation gibt es? Welche Chancen und Risiken bergen die neuen Formen der Zusammenarbeit? Welche Anforderungen stellen sie an Koordinatoren und Manager?

Diese Fragen beantworten hochrangige Referenten aus Wirtschaft, Verbänden und Politik in sieben Einzelvorträgen aus Sicht von Theorie und Praxis. Der Rahmen bietet zusätzlich reichlich Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.

Träger der Veranstaltung ist der ProcessNet-Arbeitsausschuss "Innovationsmanagement und Zukunftsforschung".

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dechema.de/
http://www.processnet.org/prowi08

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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

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