Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Patente fördern Innovationen: Info-Veranstaltung zum Patentantrag in der Medizin

19.09.2008
Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz fördert aktiv die Beantragung von Patenten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizin werden an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom Fachbereich aktiv darin unterstützt, für neue Erfindungen Patente zu beantragen.

„Wir möchten unsere Forscherinnen und Forscher darin schulen, was bei der Beantragung von Patenten zu berücksichtigen ist und welche Fehler es zu vermeiden gilt“, teilte Dekan Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban mit. Dazu findet am 25. September 2008 von 17 Uhr bis etwa 19 Uhr eine Informationsveranstaltung statt, bei der kompetente Referenten zahlreiche Fragen rund um das Thema Patente erörtern.

Veranstaltungsort ist der Hörsaal „Chirurgie“ auf dem Gelände des Universitätsklinikums. Hier sollen Fragen zur Beantragung von Patenten geklärt und allgemeine Informationen gegeben werden. Patentanwalt Dr. Ch. Keller von der Patentanwaltskanzlei Möll & Bitterich in Landau hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt in der Betreuung von Schutzrechten auf den Gebieten Life Science, Biotechnologie und Pharmakologie. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung auf diesem Gebiet wird er den Wissenschaftlern darlegen, was alles Patente sind. Dr. W. Stille von der Innovations-Management GmbH (IMG) wird anschließend darstellen, was man bei der Patenteinreichung beachten muss und den Verlauf einer Patentbeantragung verdeutlichen. Die IMG ist in eine Vielzahl von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Umsetzung und Vermarktung von Innovationen und Erfindungen einschließlich der Schutzrechtsicherung und Lizenzvermittlung involviert. Univ.-Prof. Dr. U. Sahin von der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik und PD Dr. D. Prawitt vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin werden im Anschluss daran von ihren praktischen Erfahrungen im Bereich der Patentbeantragung berichten und Tipps zur Fehlervermeidung geben. Univ.-Prof. Sahin leitet in der III. Medizinischen Klinik den Bereich der experimentellen Onkologie. Durch seine umfangreiche und erfolgreiche Arbeit als Wissenschaftler verfügt er über ein umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der Beantragung von Patenten und kann Tipps zu diesem Verfahren geben. PD Dr. Prawitt vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin ist Mitarbeiter der AG Molekulargenetik, wo er durch seine wissenschaftliche Tätigkeit aktuelle Erfahrungen mit der Beantragung von Patenten gemacht hat. Hierüber wird er berichten und wertvolle Anregungen geben.

Kontakt und Informationen:
Dr. Matthias Schwabe
Dekanat des Fachbereichs Medizin
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-30303
E-Mail: schwabe@medizin.uni-mainz.de

Dr. Matthias Schwabe | Uni Mainz
Weitere Informationen:
http://www.medizin.uni-mainz.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Virtuelle Welten: Forschungstrends in der mobilen 3D-Datenerfassung
30.11.2016 | Fraunhofer IPM

nachricht Workshop Biodegradierbare Schichten für Verpackung und Medizin
24.11.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten