Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ozean-Workshop für Jugendliche: Alle Chancen offen

03.03.2017

Drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft organisieren vom 3. bis 16. September auf Helgoland einen Ozeanworkshop für Jugendliche ab 16 Jahren. Die ersten Bewerbungen sind bereits eingetroffen, aber noch ist nichts entschieden: Die Bewerbungsfrist läuft noch vier Wochen.

Im April ist es soweit: Dann wird über die Vergabe der 20 Plätze entschieden, die im September beim 14-tägigen Ozeanworkshop „Mehr Meer 2017“ auf Helgoland zur Verfügung stehen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, sich noch bis zum 31. März auf die kostenlose Teilnahme an dem umfangreichen Programm zu bewerben und sogar eigene Themenwünsche dafür zu äußern.


Logo des Workshops MehrMeer 2017

GEOMAR

„Was da auf die Teilnehmer zukommt? Arbeit ohne Ende“, scherzt Dr. Joachim Dengg, der Koordinator des Workshops vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

„Nein, im Ernst, es geht um zwei Dinge: Einerseits wollen wir mit den Jugendlichen verschiedene Themen aus der Meeres- und Klimaforschung im Experiment und auch in der Theorie erkunden. Andererseits und genauso wichtig: Wir wollen dabei auch eine gute Zeit zusammen haben. Bei einer solchen Veranstaltung muss das interne Klima stimmen. Genauso wie bei einem guten Forschungsteam.“

Dr. Antje Wichels vom Schülerlabor OPENSEA am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Helgoland bestätigt diesen Ansatz: „Natürlich muss Arbeit auch Spaß machen, wenn sie gute Ergebnisse liefern soll. Bei dem Workshop wird es nicht um stures Büffeln von Zahlen und Fakten gehen, sondern um Neugier und Experimentierfreude. Wenn diese Voraussetzungen stimmen, dann ist der Boden für eine tiefere inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen aus der Meeresbiologie oder der physikalischen Ozeanographie vorbereitet.“

Schon aus den ersten Bewerbungen für den Workshop war zu erkennen, dass es an der Neugier nicht fehlt. Das bestätigt Dr. Sabine Mendach vom Schülerlabor „Quantensprung“ am Helmholtz-Zentrum Geesthacht:

„In den Bewerbungsschreiben tauchten zum Teil spannende Fragestellungen aus der Ozeanforschung auf, die wir gar nicht erwartet hatten. Das alles in nur zwei Wochen zu quetschen, wird gar nicht möglich sein. Aber wir waren wirklich angenehm überrascht, dass nicht nur die in der Presse ohnehin weit verbreiteten Themen genannt wurden.“

Wer die 20 Glücklichen bei der mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016*17 – Meere und Ozeane geförderten Veranstaltung dann wirklich sein werden, ist momentan noch weit offen. Bis zum Stichtag werden die Bewerbungen nur gesammelt, entschieden wird dann im Anschluss. Deshalb: Auch Spätentschlossene haben noch alle Chancen!

Weitere Informationen und Unterlagen zur Bewerbung auf

www.helmholtz.de/mehrmeer2017 oder auf www.facebook.com/mehrmeer2017  

Hinweis:
90.000 Schülerinnen und Schüler forschten und experimentierten im vergangenen Jahr in den 29 Schülerlaboren an den unterschiedlichen Standorten der Helmholtz-Gemeinschaft. Im gleichen Zeitraum besuchten über 2.600 Lehrkräfte die Fortbildungsveranstaltungen dieser Einrichtungen. Möglichst viele Kinder und Jugendliche mit Angeboten zu Wissenschaft und Technik zu erreichen, aber auch gerade begabten jungen Menschen eine besondere Fördermöglichkeit zu bieten, sieht Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, als zentralen Aspekt dieses Engagements an.

Weitere Informationen:

http://www.geomar.de Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
http://www.awi.de Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-zentrum für Polar- und Meeresforschung
http://www.hzg.de Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Dr. Andreas Villwock | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Optimierter Einsatz magnetischer Bauteile - Seminar „Magnettechnik Magnetwerkstoffe“
18.01.2018 | Haus der Technik e.V.

nachricht Mit 48 Volt Bordnetz unterwegs zur Elektromobilität
11.01.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie