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Nutzung von oberflächennaher Geothermie im urbanen Raum

13.09.2013
Terminhinweis: Difu-Seminar, 28. - 29. Oktober 2013 in Berlin

Ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland wird für das "Wohnen" benötigt. Die Wärmeversorgung macht hierbei mit fast 90 Prozent den größten Anteil aus. Um die Energiewende erfolgreich umzusetzen, besteht hier besonderer Handlungsbedarf.

Die oberflächennahe Erdwärme kann vor allem mit Fokus auf die thermische Energieversorgung im Wohnbereich eine wichtige Rolle bei der Energiewende einnehmen. Im Vergleich zu anderen regenerativen Energien hat die Erdwärme den Vorteil, dass sie standortunabhängig und permanent zur Verfügung steht. Die Versorgung von Gebäuden und Quartieren mit erdgebundener Wärme hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen.

Bei der Nutzung der oberflächennahen Geothermie stellen sich jedoch auch eine Reihe von Fragen. Rechtliche, technologische und finanziellen Aspekte sind gleichermaßen zu beachten. Hinzu treten städtebauliche Belange oder Belange des Bodenschutzes und des Wasserhaushalts.

- Welche technischen Optionen der Nutzung oberflächennaher Geothermie stehen zur Verfügung?

- Inwieweit muss beim Einsatz dieser Technologie zwischen Siedlungsstrukturtypen unterschieden werden?

- Wie sollte die Abstimmung mit vorhandener Infrastruktur zur Wärmeversorgung erfolgen?

- Welche möglichen Konflikte zwischen einzelnen Standorten sind zu beachten?

- Welche Erfahrungen liegen in der Genehmigungspraxis vor?

- Welche typischen Rechtsfragen stellen sich?

Diese und andere Fragen sollten erörtert werden. Im Fokus stehen dabei die Nutzungsmöglichkeiten und Nutzungsvoraussetzungen der oberflächennahen Geothermie im bebauten Raum.

Mit dem Seminar sollen die Potenziale und Risiken der Geothermie aufgezeigt und mit Hilfe praktischer Beispiele aus den Kommunen die vielfältige Einsatzfähigkeit der Erdwärme verdeutlicht werden.

Leitung:
Dipl.-Sozialökonom/Dipl.-Volkswirt Jens Libbe, Dipl.-Ing. (FH) Maic Verbücheln, Deutsches Institut für Urbanistik
Programm mit Detailinfos und Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-10-28/nutzung-von-oberflaechennaher-geothermie-im-urbanen-raum.html
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung, Bauleitplanung, Energie und Klimaschutz, Umwelt, Entscheidungsträger aus der Versorgungswirtschaft sowie Ratsmitglieder
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Ansprechpartner/Anmeldung:
Sylvia Bertz
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: bertz@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
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Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-10-28/nutzung-von-oberflaechennaher-geothermie-im-urbanen-raum.html

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

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Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

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Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

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