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Neue Wohnformen - Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten der Kommunen

10.09.2010
Terminhinweis: Difu-Seminar, 4. und 5. November 2010 in Berlin

Baugemeinschaften, Wohnprojekte, genossenschaftliches Wohnen, betreute Pflege-WGs: In Wohnungspolitik und Stadtentwicklung kommt man um solche und ähnliche Begriffe längst nicht mehr herum. Denn diese sehr unterschiedlichen Modelle des in der Regel gemeinschaftlichen Wohnens stehen seit einigen Jahren regelmäßig im Mittelpunkt von Medienberichten und Informationsveranstaltungen.

Gesellschaftliche Veränderungen wie Alterung und Vereinzelung sowie die sich verändernden Wohnleitbilder stärken das Interesse in der Bevölkerung an diesen neuen Wohnformen, während sie zugleich als Hoffnungsträger für die Stabilisierung von Quartieren, als Baustein der Stadtreparatur oder gar als Weg aus einer künftig zu erwartenden Krise der sozialen Sicherungssysteme gesehen werden.

Den beschriebenen Hoffnungen stehen gravierende Probleme bei der Gründung, Grundstückssuche und Finanzierung sowie zum Teil Vorbehalte gegen eine Förderung durch die öffentliche Hand gegenüber. Es bedarf mühsamer, oft jahrelanger Findungsprozesse, bis eine Gruppe entstanden und ein Projekt verwirklicht ist. Die Begleitung solcher Prozesse durch die Kommunalverwaltungen und andere externe Akteure erfordert einen hohen Kommunikations- und Steuerungsaufwand, der nicht selten für Ernüchterung sorgt.

Diesem Spannungsverhältnis zwischen hohen Erwartungen an die positiven Effekte einerseits und den Problemen bei der Entstehung von neuen Wohnformen andererseits widmet sich ein Seminar des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu). Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

+++ Welche Rolle für Wohnraumversorgung und Stadtentwicklung spielen die verschiedenen mit dem Begriff "Neue Wohnformen" verbundenen Wohnmodelle?

+++ Sind diese Modelle auf dem Weg aus dem Nischendasein oder ist das Ganze ein Modethema?

+++ Welche Standortbedingungen sind für das Entstehen neuer Wohnformen erforderlich?

+++ Sollen Kommunen ihre Entstehung befördern und wenn ja: Welche Formen der Unterstützung haben sich bewährt?

Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vorstellung verschiedener Modelle zur Unterstützung neuer Wohnformen durch die Kommunen und den dahinter stehenden stadtentwicklungspolitischen Zielsetzungen. Im Rahmen eines "Vor-Ort-Vormittags" im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wird außerdem anhand verschiedener Praxisbeispiele dargestellt, an welche Bevölkerungsgruppen sich die unterschiedlichen Angebote neuer Wohnformen richten.

Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus der Verwaltung, insbesondere Verantwortliche in den Bereichen Stadtplanung und Stadtentwicklung sowie Wohnungsämtern, Ratsmitglieder sowie Vertreter der Wohnungswirtschaft

Seminarleitung: Dipl.-Geogr. Gregor Jekel, Dr. Gerd Kühn; Difu

Programmflyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/10_neue_
wohnformen.programm.pdf
Online-Anmeldung: http://www.difu.de/webformular/seminaranmeldung-neue-wohnformen-03-04-11-2010.ht...
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu)
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 15, 10969 Berlin
Anmeldung/Ansprechpartnerin:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink würden wir uns sehr freuen!

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 15
10969 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

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Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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