Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Ideen und Konzepte für Online-Marktplatz entwickelt

12.12.2008
Praxisnahes Seminar in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen DaWanda.com

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung haben Studierende der Fachhochschule Brandenburg (FHB) im Fachbereich Informatik und Medien neue Ideen für den Online-Marktplatz DaWanda entwickelt.

In enger Zusammenarbeit mit dessen Mitgründer Michael Pütz erstellten die Kursteilnehmer Konzepte für neue Anwendungen auf der Plattform und erarbeiteten die Prototypen in der achtwöchigen Entwicklungsphase. Diese wurden dann in einem dreitägigen Abschlussworkshop in Berlin weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Plattform angepasst.

Die Studenten des diesjährigen Seminars "LiveProjects@" entwickelten sowohl Ideen für den Onlineauftritt als auch für interne Arbeitsabläufe des erfolgreichen Startups, so dass jeweils aus allen drei Schwerpunktbereichen des Fachbereichs (Digitale Medien, Intelligente Systeme und Network Computing) disziplinübergreifende Teams zusammenarbeiteten. So entstand unter anderem ein Tool (Werkzeug) zur Bannergenerierung, ein Widget* für MySpace und eine Testumgebung, die die Zusammenarbeit von Support (problemorientierte Beratung) und den Entwicklern erleichtern soll. Alle Prototypen befinden sich momentan in der Testphase und werden eingebunden, falls diese erfolgreich bestanden wird. Auf dem im Herbst 2006 gegründeten Online-Marktplatz DaWanda.com bieten mittlerweile mehr als 25.000 Kreative Einzelstücke und Selbstgemachtes zum Verkauf an.

Durch die enge Zusammenarbeit von Studenten und Professoren der FHB sowie den Mitarbeitern des Unternehmens gab es für beide Seiten neue Erkenntnisse: "So nahe am Kunden zu arbeiten und direktes Feedback zu bekommen, ist für Studenten eine wichtige Erfahrung und kann den Einstieg ins Berufsleben vereinfachen." sagt Prof. Dr. Thomas Preuss, der neben Prof. Dr. Jörg Berdux das Wahlmodul "LiveProjects@DaWanda.com" betreut. DaWanda-Mitgründerin Claudia Helming ist ebenfalls angetan von der Durchführung des Projekts und den Arbeiten der Studenten: "Wir sind begeistert von all den tollen kreativen Ideen und Anregungen. Dass so viele Entwürfe unseren Vorstellungen entsprechen, freut uns natürlich ungemein und übertrifft all unsere Erwartungen." Einige Studenten haben sich entschieden, auch zukünftig mit DaWanda zusammenzuarbeiten. Ebenso plant die FH Brandenburg, die erfolgreiche Kooperation fortzuführen.

Das Wahlmodul "LiveProjects@" wurde bereits letztes Jahr in Kooperation mit dem Unternehmen moviepilot. de unter der Leitung von Prof. Berdux und Prof. Preuss durchgeführt. Die Studenten konnten mit ihren Ideen bisher die Unternehmen überzeugen - eine Tatsache, die den Erfolg des Konzepts bestätigt. Auch zukünftig werden die Studenten der FHB eng mit Wirtschaftsunternehmen zusammenarbeiten und so bereits während der Studienzeit Kontakte knüpfen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

* Kleines Computerprogramm, nicht als eigenständige Anwendung, sondern in eine Webseite eingebunden. (Wikipedia)

Stefan Parsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-brandenburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop »Emissionsarme Bauprodukte und Wohngesundheit«
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI

nachricht Nachwuchswissenschaftler blicken in die Quantenwelt
28.03.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit