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Nanopartikel in der medizinischen Diagnostik und Analytik

19.11.2008
Der Verein für Bioanalytik und Biohybrid-Technologien in Berlin-Brandenburg (BioHyTec) veranstaltet am 20. November 2008 um 16.00 Uhr an der Technischen Fachhochschule Wildau (Haus 13 / Hofsaal) einen Workshop unter dem Titel "Biologie trifft Nanotechnologie".

Dabei berichten Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen über Möglichkeiten der Modifikation von biologischen Oberflächen mittels Nanopartikeln.

Die neue Wissenschaftsdisziplin - die Nano(bio)technologie - wird schon in naher Zukunft erhebliche Bedeutung für die Humanmedizin gewinnen. So können durch den Einsatz innovativer Materialien oder durch spezielle miniaturisierte Systeme zum Beispiel Diagnoseprozesse um ein Vielfaches beschleunigen.

Der Workshop dient als Plattform zur Erörterung aktueller Fragestellungen bei der Nutzung von Strukturen der Nanowelt für die Bioanalytik. So sind Bio-Nano-Strukturen unter anderem dafür zuständig, dass bestimmte Moleküle an moderne Biochips "andocken" und dort qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden können. Spezielle Nanoverkapselungen tragen dazu bei, den Wirkstofftransport im menschlichen Körper gezielt zu steuern. Darüber hinaus eignen sich nano- und mikrotechnologische Verfahren zur Herstellung biotechnologischer Mikroreaktoren und kompletter "Minilaboratorien" auf einem Chip.

Die TFH Wildau hat sich mit dem Aufbau des Studiengangs und Forschungsschwerpunktes Biosystemtechnik/Bioinformatik schon frühzeitig auf den wachsenden Bedarf an Fachkräften in der Biotechnologieregion Berlin-Brandenburg eingestellt. Im Rahmen von BioHyTec gehört sie inzwischen zu den Kompetenzzentren für Bioanalytik und Molekulare Diagnostik.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-wildau.de
http://www.biohytec.de

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