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Mehr Spaß bei der Arbeit mit SAMBA - Auftaktworkshop am Donnerstag, 20. Juni 2013, in Berlin

19.06.2013
Wissenschaftler und Industriepartner initiieren ein Programm zur Reduzierung von krankheitsbedingten Fehltagen in Betrieben

SAMBA - das steht für Spaß, Akzeptanz, Motivation und Begeisterung und gesund Altern im Beruf. Das Konsortium SAMBA, initiiert von den Universitäten Magdeburg, Greifswald und Dresden, verfolgt jedoch ein ernstes Anliegen. Der Erhalt der Leistungskraft durch die gezielte Reduktion von Krankheitsfehltagen ist bei schwachen Geburtenzahlen und zunehmendem Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung der deutschen Wirtschaft.

Oftmals spaßfreie und motivationsarme Programme zur Prävention, Versorgung und Integration haben bisher flächendeckende Effekte zur Reduktion von Krankheitstagen nicht erzielen können. Das will SAMBA mit neuem Denken und Handeln ändern und richtet den Fokus gezielt auf die Generation der 40- bis 67-Jährigen. Ziel ist es, die Fehlzeiten in dieser Altersgruppe in den neuen Bundesländern um 25 Prozent zu reduzieren.

Aus verschiedensten Bereichen der Wissenschaft und Wirtschaft haben sich über 100 Partner organisiert und beteiligen sich gemeinsam an der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovationen“*.
Zum Auftaktworkshop am Donnerstag, dem 20. Juni 2013 in Berlin sind die Vertreter der Medien recht herzlich eingeladen (s. Programm).

In den neuen Bundesländern kämpfen die kleinen und mittleren Unternehmen mit dem Fachkräftemangel. Fast ein Viertel aller offenen Stellen in ostdeutschen Unternehmen konnte schon 2011 nicht mehr besetzt werden. Gleichzeitig behindert die krankheitsbedingte Abwesenheit Berufstätiger die Entwicklung dieser Firmen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Präventions- und Vorsorgeprogramme werden zwar punktuell und wenig organisiert angeboten, aber nachhaltige und flächendeckende Effekte auf die Reduktion von Krankheitsfehltagen bleiben bisher aus. Exemplarisch sind kaum wahrgenommene Vorsorgeuntersuchungen, fehlende Angebote flächendeckender betrieblicher Präventions- und Motivationsprogramme für Betriebe, nur unzureichende Anreize zur Weiterentwicklung und die Passivität vieler Krankenkassen sowie die die kaum vorhandene Vernetzung zwischen den beteiligten Akteuren.
SAMBA rückt entscheidende Verstärkungsfaktoren in das Zentrum der Entwicklung. Mit der Einführung der SAMBA Faktoren Spaß, Akzeptanz, Motivation, Begeisterung in Prävention, Versorgung und Integration hat das Konsortium das klare Ziel vor Augen, ein Umfeld aus Methoden- und Geräteinnovationen zu schaffen, um Arbeitnehmer im Alter von 40 bis 67 Jahren möglichst lange gesund und fit zu halten.

Im Rahmen der Förderinitiative Zwanzig20 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll das Programm SAMBA krankheitsbedingte Fehlzeiten der Arbeitnehmer deutlich reduzieren – und zwar dauerhaft, flächendeckend, betriebs- und krankheitsübergreifend. Neben dem immensen wirtschaftlichen Potenzial durch gezielte Reduktion von Fehlzeiten werden zudem erhebliche Wachstums- und Beschäftigungseffekte in diesem neuen Markt erwartet und gleichzeitig dem aufgrund des demografischen Wandels befürchtenden Rückgang der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands durch gezielte Innovationen entgegengewirkt.
Auf dem ersten gemeinsamen öffentlichen Workshop in der Bundeshauptstadt soll das Netzwerk vorgestellt und das weitere Vorgehen diskutiert werden. Gemeinsam wird eine erfolgreiche Bewerbung im 500-Millionen-Euro umfassenden BMBF-Programm angestrebt. Sprecher des Konsortiums SAMBA ist Prof. Georg Rose von der Universität Magdeburg.

Weitere Informationen unter http://www.zwanzig20-samba.de

*http://www.unternehmen-region.de/zwanzig20/

Workshop ,,SAMBA - Gesund Altern im Beruf”

Donnerstag, 20. Juni 2013
10:00 bis 12:00 Uhr
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18, 10117 Berlin

10:00 Uhr - Begrüßung der Teilnehmer
Vorstellung der Zielsetzung der Veranstaltung
Prof. Dr. Georg Rose (Sprecher des Konsortiums SAMBA), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

10:10 Uhr - Interpretation des BMBF-Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“
Dr. Markus Thielbeer, DR. THIELBEER CONSULTING Hamburg

10:30 Uhr - Adressierter Problemraum und interdisziplinärer Ansatz von SAMBA
Inhalte des Konzepts, Abgrenzung zu bestehenden Ansätzen, angestrebte Innovationen
Prof. Dr. Reiner Biffar (Mit-Initiator des Konsortiums SAMBA), Universität Greifswald

10:50 Uhr - Fragen, Diskussion und Ideensammlung – Inhalte
Welche Aspekte sind noch zu berücksichtigen?
Moderation: Dr. Markus Thielbeer

11:15 Uhr - Organisation und Management von SAMBA
Aufbau und Partner des Konsortiums, Gestaltung des Umsetzungsprozesses des Konzepts
Prof. Dr. Georg Rose (Sprecher des Konsortiums SAMBA)

11:30 Uhr - Fragen, Diskussion und Ideensammlung - Strukturen
Wie bekommen wir SAMBA effektiv organisiert?
Moderation: Dr. Markus Thielbeer

11:50 Uhr - Schlusswort
Kurze Zusammenfassung des Workshops und Darstellung des weiteren Vorgehens
Prof. Dr. Georg Rose (Sprecher des Konsortiums SAMBA)

12:00 Uhr - Mittagsimbiss und Möglichkeit zum Networking/Ende der Veranstaltung

Kontakte

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Medizinische Telematik und Medizintechnik
Sprecher des Konsortiums: Prof. Dr. rer. nat. Georg Rose
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg
T + 49 391-6 71 88 62
E georg.rose@ovgu.de
http://www.uni-magdeburg.de

Universitätsmedizin Greifswald
Wissenschaftlicher Vorstand
Prof. Dr. med. dent. Reiner Biffar
Fleischmannstraße 8, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-71 40
E biffar@uni-greifswald.de
http://www.medizin.uni-greifswald.de

Technische Universität Dresden
Institut für Biomedizinische Technik
Prof. Dr.-Ing. habil. Hagen Malberg
Helmholtzstraße 18, 01069 Dresden
T + 49 351-463 350 40
E hagen.malberg@tu-dresden.de
http://www.tu-dresden.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.zwanzig20-samba.de
http://www.medizin.uni-greifswald.de

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

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