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Lunch-Presseworkshop am 8. Oktober 2010: Adipositas - Epidemie der Moderne

23.08.2010
Wir werden seit Jahren immer dicker: In Deutschland sind heute etwa 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen zwischen 18 und 80 Jahren übergewichtig, davon jeweils rund ein Drittel adipös.

Diabetes, Darm- und Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten können die Folge sein. Adipositasforscher wollen den ungesunden Trend stoppen. Die Technische Universität München (TUM) und das Uni-Klinikum rechts der Isar (MRI) laden Journalisten zu einem Presseworkshop ein: Machen Sie sich mit dem Stand der Forschung vertraut und sprechen Sie persönlich mit Experten. Save the Date: 8. Oktober 2010.

Wohin geht die Reise in der Adipositasforschung? Woran arbeiten Spitzenwissenschaftler auf diesem Gebiet, deutschland- und weltweit? Und wie können ihre Ergebnisse in der Praxis Übergewichtigen helfen? Die TU München, das Klinikum rechts der Isar und die ZIEL-TUM-Akademie laden Sie ein, sich einen Überblick über den derzeitigen Stand der Adipositasforschung zu verschaffen und zwei ausgewählte Aspekte zu vertiefen: Experten geben Ihnen im Rahmen des Presseworkshops Einblick in „fötale Programmierung durch gezielte Ernährung in der Schwangerschaft“ und beantworten die Frage, ob bei Therapieversagen bei Adipositas die Gene schuld sind.

Der Lunch-Presseworkshop „Adipositas - Epidemie der Moderne“ findet am 8. Oktober 2010 von 11.45 bis 13.30 Uhr im Münchner Klinikum rechts der Isar statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit hochkarätigen Spezialisten ins Gespräch zu kommen, etwa mit Prof. Dr. Hans Hauner, gleichzeitig Inhaber des TUM-Lehrstuhls für Ernährungsmedizin und Direktor des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin am MRI. Sie können sich ab sofort unter Fax 089 / 4140-4929 für die Veranstaltung anmelden – bitte nutzen Sie dafür das beiliegende Faxformular.

Journalisten, die noch tiefer in das Thema Adipositasforschung einsteigen möchten, haben anschließend Gelegenheit dazu: Um 14 Uhr startet die zweitägige Fortbildungsveranstaltung „Update Ernährungsmedizin 2010“. Dieser Kongress für Ernährungsfachkräfte und Ernährungsmediziner findet am 8. und 9. Oktober 2010 im Klinikum rechts der Isar statt. Das umfangreiche Vortragsprogramm - unter anderem zu den Themen personalisierte Ernährung, Gewichtsreduktionsprogramme sowie Ernährung in besonderen Lebens- und Krankheitsphasen - entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer oder folgender Website: http://www.wzw.tum.de/ziel/akademie/. Für akkreditierte Journalisten ist die Teilnahme am Symposium kostenlos möglich.

Tagungsflyer zum Download:
http://mediatum2.ub.tum.de/node?id=993258
Faxantwort zum Download:
http://mediatum2.ub.tum.de/node?id=993267
Anmeldung zum Lunch-Presseworkshop:
ab sofort möglich, mit beiliegender Faxantwort an 089 / 4140-4929
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Frau Eva Schuster / Tanja Schmidhofer
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ismaninger Str. 22, 81675 München
Tel.: 089 / 4140-2042
E-Mail: eva.schuster@mri.tum.de / tanja.schmidhofer@mri.tum.de

Dr. Ulrich Marsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.wzw.tum.de/ziel/akademie

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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