Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dem Licht ins Auge sehen

19.02.2013
Anmeldeschluss für Workshop „Physik für Schülerinnen“ an der Universität Jena bis 28. Februar verlängert
Wie die Sonnenenergie eigentlich in die Steckdose kommt, wie es im Inneren der Materie aussieht und wie Physik dabei hilft, Musik-Instrumente zu bauen – all das können Schülerinnen der Klassenstufen 10 bis 13 beim Workshop „Physik für Schülerinnen“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erfahren. Die 10. Auflage des Workshops speziell für Mädchen findet vom 25. bis 28. März 2013 statt. Da noch einige Plätze frei sind, wurde der Anmeldeschluss bis 28. Februar verlängert.

Die Hälfte der bisher angemeldeten Mädchen kommt aus den alten Bundesländern, freut sich PD Dr. Elke Wendler, die den Workshop gemeinsam mit Dr. Angela Unkroth von der Physikalisch-Astronomischen Fakultät organisiert. Wie in den Vorjahren haben es sich die Jenaer Physikerinnen zum Ziel gesetzt, junge Schülerinnen für Physik zu begeistern: Ohne Noten und ohne Jungs können sich die Mädchen mit spannenden physikalischen Themen auseinandersetzen: bei Vorträgen, in eigenen frei wählbaren Projektgruppen und bei Firmenbesichtigungen. Natürlich wird es auch ein umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot geben – und all dies für eine Teilnahmegebühr von nur fünf Euro.

„Es gibt viele Angebote, die die Physik besonders in ihrem Bezug zu Biologie und Medizin präsentiert“, sagt Dr. Wendler und verweist auf die Vorlesung von Prof. Dr. Alexander Heisterkamp, der über „Laser in der Medizin“ spricht. Dazu wird eine Projektgruppe angeboten, in der es um „Femtosekundenimpulse – Lichtstrahlen kürzer als eine Haaresbreite" geht. Hier werden Anwendungen von Lasern in der Augenheilkunde vorgestellt.

Am Ende des Workshops werden die Mädchen experimentiert und tolle Sachen gebaut haben, verrät die Jenaer Physikerin: Ein solarbetriebener Propeller, ein Hand-Spektrometer und Panflöten gehören unter anderem dazu. Und sie sollen den Spaß erleben, den man beim ungestörten Umgang mit Physik haben kann, hoffen die Organisatorinnen.
Weitere Informationen und das Programm sind zu finden unter: http://www.physik.uni-jena.de/physiktage.html.

Dort ist auch die Anmeldung möglich, die bis zum 28. Februar erfolgen muss, um für Auswärtige die Sonderpreise bei den Übernachtungen zu erhalten.
Kontakt:
Dr. Angela Unkroth
Dekanat der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Universität Jena
Max-Wien-Platz 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 947003
E-Mail: dekanat-paf[at]uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de
http://www.physik.uni-jena.de/physiktage.html

Weitere Berichte zu: Augenheilkunde Firmenbesichtigungen Sonnenenergie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zur angewandten Versuchsmethodik und Lebensdauererprobung
18.10.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Diskurs: Wie lässt sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion Energie sparen?
12.10.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie