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Länger leben, länger arbeiten - aber gesund

28.08.2012
Universitätsmedizin Greifswald diskutiert betriebliche Präventionszentren mit Unternehmen
Mehr als 15 Jahre Erfahrung aus der Gesundheitsforschung und der SHIP-Studie (Study of Health in Pomerania) sollen jetzt für die betriebliche Prävention nutzbar gemacht werden. Die Universitätsmedizin Greifswald diskutiert betriebliche Präventionszentren, mit denen die Herausforderungen der Zukunft besser bewältigt werden sollen. Das betrifft insbesondere das aufgrund der Bevölkerungsentwicklung immer längere Arbeitsleben.

Am Dienstag, dem 4. September 2012, lädt der Forschungsverbund Community Medicine zu einem Workshop zur „Betrieblichen Prävention“ ein, auf dem gemeinsam mit Unternehmern der Region die zukünftige Zusammenarbeit in diesem Bereich ausgelotet werden soll (s. Programm). Die Vertreter der Medien sind herzlich zum Workshop eingeladen,
„Große demographische Herausforderungen unserer Zeit verändern stetig das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. Qualifizierte Mitarbeiter sind wichtige Garanten des unternehmerischen Erfolgs und der Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit sind entscheidende Standortfaktoren“, sagte Prof. Reiner Biffar, Sprecher des Forschungsverbunds Community Medicine. „Auch bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter spielen zusätzliche Angebote des Arbeitgebers aus dem Gesundheitsbereich zunehmend eine entscheidende Rolle. Durch gezielte und gut organisierte Präventionsuntersuchungen ist es heute möglich, den Mitarbeitern spezifische individuelle Risiken aufzuzeigen, um ihnen frühzeitig die Chance zu geben, gegensteuern zu können.

Für die betriebliche Gesundheitsvorsorge soll das Know-how aus den bevölkerungsrepräsentativen Untersuchungen von mehr als 7.000 Menschen aus Vorpommern künftig gezielt eingesetzt werden. „Greifswalder Wissenschaftler haben stationäre und mobile Untersuchungszentren entwickelt und erfolgreich betrieben“, erläuterte Biffar. Präventionszentren können abhängig von der Unternehmensgröße und den Teilnehmerzahlen regional an festen Standorten oder mobil unter Einbeziehung von Partnerunternehmen organisiert werden. Für die Region Greifswald und Umgebung sind betriebliche Präventionsuntersuchungen in Anlehnung an das SHIP-Untersuchungszentrum mit einem auf die Inhalte der Prävention fokussierten Programm organisatorisch möglich, so dass auf einen funktionierenden Ablauf zurückgegriffen werden kann. Weitere Zentren in Mecklenburg-Vorpommern sind in der Planung.

„Wir möchten mit Hilfe unseres Workshops intensiver mit Unternehmen in einen Dialog eintreten, um gemeinsame Strategien zu diesem zukunftsweisenden Thema diskutieren und für das Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern aufbauen zu können. Länger leben bedeutet länger arbeiten, dabei muss die Gesundheit eine besondere Rolle spielen.“

Workshop des Forschungsverbundes Community Medicine

Betriebliche Prävention
Kooperation zwischen Wissenschaft und Unternehmen der Region

Dienstag, 4. September 2012
9:00 bis 12:30 Uhr
Konferenzraum Universitätshauptgebäude
Domstraße11, Eingang 2, Greifswald

9:00 Uhr - Eröffnung
Betriebliche Prävention – Ein Mehrwert für Unternehmen
Prof. Dr. Reiner Biffar, Forschungsverbund Community Medicine UMG

Länger leben - Länger arbeiten. Konsequenzen des demografischen Wandels
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine UMG

SHIP International - Gesundheitsdaten weltweit
Prof. Dr. Henry Völzke, Institut für Community Medicine UMG

Prävention – Wie erreichen wir die Menschen?
Prof. Dr. Ulrich John, Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin UMG

11:00 bis 11:30 Uhr - Diskussion und Pause

Corporate Health Management – Herausforderungen und neue Strategien aus Sicht von Unternehmen
PD Dr. Dr. Michael Thorwarth, The Boston Consulting Group GmbH München

Ganzheitliche Prävention für alle Mitarbeiter!
Jens Schneider, Siemens Healthcare Consulting Siemens AG Erlangen

12:30 Uhr - Diskussion und anschließender Mittagsimbiss

Kontakt Workshop
Forschungsverbund Community Medicine
Sekretariat: Kerstin Heßelmann
T +49 3834 86-71 10
E kerstin.hesselmann@uni-greifswald.de

Universitätsmedizin Greifswald
Sprecher des Forschungsverbundes Community Medicine
Prof. Dr. Reiner Biffar
Rotgeberstraße 8, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-71 40
E biffar@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.medizin.uni-greifswald.de

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Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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