Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ländervergleich zur „unabhängigen Lebensführung im Alter“

29.10.2010
IAT startet Kooperationsprojekt mit Korea

Zum wissenschaftlichen Austausch über die Möglichkeiten einer „unabhängigen Lebensführung im Alter“ kooperiert das Institut Arbeit und Technik (IAT / Fachhochschule Gelsenkirchen) jetzt mit der Kyungnam Universität in Korea und dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST).

Sowohl in Deutschland als auch in Korea werden Produkte und Dienstleistungen, die den Erhalt der Selbstständigkeit von älteren Menschen in der eigenen Wohnung fördern, aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen.

Solche Produkte aus dem Bereich des Ambient Assisted Living (AAL) stoßen aber gerade bei älteren Menschen vielfach nicht auf breite Akzeptanz: Oft fehlt Technikerfahrung und die Preise sind zu hoch, den Anbietern mangelt es an Information über die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Zielgruppe.

„Diese typischen Hemmnisse und Barrieren wollen wir transparent machen und abbauen“, erläutert Peter Enste vom IAT-Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität die Ziele der Kooperation. Der Einsatz von Technik könne die sozialen Kontakte nicht ersetzen, vielmehr müssten soziale Dienste und technische Innovationen sich ergänzen.

„Können die Vorbehalte und Barrieren abgebaut werden, bietet AAL gute Chancen und Möglichkeiten, marktfähige Produkte in Kombination mit Dienstleistungen zu entwickeln, die dazu beitragen, die Lebensqualität der älteren Menschen zu verbessern“, so Enste.

Geplant sind zwei gemeinsame Workshops - zunächst im Dezember in Deutschland am IAT und am ISST, im nächsten Jahr in Südkorea an der Kyungnam Universität. Sie sollen dazu dienen, den Länderaustausch in mehrfacher Weise zu fördern: So sollen Chancen für deutsche Unternehmen auf dem koreanischen Markt der AAL-Technologie ausgelotet und Unternehmen beider Länder zusammengebracht werden. Die Forscher wollen Erfolgsfaktoren für AAL in Korea identifizieren und auf Übertragbarkeit überprüfen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Zusammenhang auf der Technikaffinität. Ferner sollen Pläne für zukünftige gemeinsame Projekte konkretisiert werden.

Ihr Ansprechpartner:
Peter Enste, Durchwahl: 0209/1707-133, E-Mail: enste@iat.eu
Claudia Braczko
Pressereferentin
Institut Arbeit und Technik
der Fachhochschule Gelsenkirchen
Telefon: 0209/1707-176

Claudia Braczko | idw
Weitere Informationen:
http://www.iat.eu
http://www.iliaas.net

Weitere Berichte zu: Aal Ambient Assisted Living Barriere IAT ISST Kyungnam Lebensführung Lebensqualität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zur angewandten Versuchsmethodik und Lebensdauererprobung
18.10.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Diskurs: Wie lässt sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion Energie sparen?
12.10.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik