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Von der kommunalen Gleichstellungspolitik zum Diversity Management

15.10.2013
Zielgruppe Männer? Zielgruppe Frauen? Wer ist denn nun gemeint? Von der kommunalen Gleichstellungspolitik zum Diversity Management
Terminhinweis: Difu-Seminar in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, 2. - 3. Dezember 2013 in Berlin

Die Einführung der Strategie des Gender Mainstreaming wurde nicht nur in den Kommunen von kritischen Stimmen begleitet. Mittlerweile haben sich die Gemüter beruhigt und zahlreiche Gender-Stabstellen, Genderbeauftragte sowie Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte sind in den Kommunen für die verwaltungsinterne Umsetzung zuständig, integrieren Gender-Aspekte in Verwaltungsroutinen und entwickeln zukunftsweisende Projekte.

Ansatzweise ist es dabei gelungen, Gender Mainstreaming als übergreifende Strategie zur Qualitätssicherung und -verbesserung zu verankern. Ob und wie Frauen und Männer in den Verwaltungen dafür Verantwortung übernehmen, welche kommunalen Handlungsfelder einbezogen werden, welche Instrumente des Gender Mainstreaming angewandt werden und welche differenzierten Zielgruppen angesprochen werden, ist in den Kommunen sehr unterschiedlich.

In den letzten Jahren ist mit Diversity Management, einem in und für Unternehmen entwickelten Ansatz, ein ganzheitliches Konzept für den Umgang mit personeller und kultureller Vielfalt in Organisationen eingeführt worden. Auch wenn dabei nicht in erster Linie die Umsetzung von Antidiskriminierungsansätzen oder entsprechenden Gesetzen im Vordergrund steht, gibt es in der kommunalen Umsetzung Unsicherheiten zur Abgrenzung bzw. Integration von Gender Mainstreaming.

Im Seminar sollen aktuelle Umsetzungserfahrungen mit beiden Konzepten, Erfolge, Schwierigkeiten und Konflikte anhand ausgewählter kommunaler Beispiele vorgestellt und analysiert sowie Ansätze zur Weiterentwicklung von Gleichstellungspolitik diskutiert werden. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

- Haben sich die Erwartungen an Gender Mainstreaming nach mehr als einem Jahrzehnt der Umsetzung erfüllt? Wo bestehen Veränderungsbedarfe?
- Gender Mainstreaming, Gleichstellungspolitik und Diversity Management: Handelt es sich um ergänzende oder um konkurrierende Konzepte?
- Was geschieht mit gleichstellungspolitischen Zielen bei der Integration in Diversity Management? Werden sie aufgegeben, verwässert oder unterstützt und gestärkt?
- Wo ist Gleichstellungspolitik notwendig, wo sollten Konzepte des Diversity Management aufgegriffen werden und wer ist wofür zuständig?

- Wann und wo und in welchen Differenzierungen ist die Zielgruppe „Männer von Bedeutung? Welche Erfahrungen liegen vor?

Leitung:
Dr. rer. pol. Stephanie Bock, Luise Willen, Deutsches Institut für Urbanistik
Jutta Troost, Dezernat Arbeit, Jugend und Soziales, Deutscher Städtetag (DST), Köln
Programm mit Detailinfos und Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-12-02/zielgruppe-maenner-zielgruppe-frauen-wer-ist-denn-nun.html
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Organisationsentwicklung und Steuerung, Jugend und Soziales, Stadtentwicklung und -planung, Gleichstellung, Gender Mainstreaming, aus Aufsichts- und sonstigen Fachbehörden, Ratsmitglieder, Planungs- und Beratungsbüros
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Ansprechpartner/Anmeldung:
Ina Kaube
Tel.: 030/39001-259
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: kaube@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
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Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-12-02/zielgruppe-maenner-zielgruppe-frauen-wer-ist-denn-nun.html

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Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

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