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Kommunale Wohnungspolitik im Wandel

17.08.2009
Difu-Seminar, 24. bis 25. September in Berlin

Im Zuge der kommunalen Finanzkrise war der Sektor kommunale Wohnungsunternehmen in den vergangenen Jahren einem tief greifenden Wandel ausgesetzt.

Während die Geschäftspolitik in öffentlichem Eigentum verbleibender Wohnungsunternehmen in vielen Fällen eine Neuausrichtung erfuhr, wurden gleichzeitig umfangreiche öffentliche Wohnungsbestände durch Verkäufe privatisiert.

Insbesondere der Komplettverkauf öffentlicher Wohnungsunternehmen in einer Reihe von Städten führte in Deutschland zu einer Diskussion über die fiskalischen, sozialen und städtebaulichen Folgen solcher Privatisierungen und die zukünftige Ausrichtung der kommunalen Wohnungspolitik. Auch die Diskussion um die Renaissance des Innenstadtwohnens, die Auswirkungen des demographischen Wandels und das Auslaufen eines Großteils der Belegungsbindungen in den kommenden Jahren tragen zum aktuellen Wandel der kommunalen Wohnungspolitik bei.

Im Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welche Folgen die Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände in diesem Zusammenhang, aber auch für die Wohnungspolitik und Stadtentwicklung insgesamt hatte, ob bzw. welche Alternativen zu deren Verkauf bestehen und welche kommunalpolitischen Ziele mit dem Erhalt einer Beteiligung an einem Wohnungsunternehmen verbunden werden. Es soll thematisiert werden, welche neuen Ansätze der sozialen Wohnraumversorgung es in Deutschland gibt, welche Bevölkerungsgruppen darüber hinaus im Fokus der kommunalen Wohnungspolitik stehen und welche strategischen Ziele mit ihr verfolgt werden.

Zielgruppen: Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Wohnen, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Soziales, Wirtschaftsförderung, Finanzen, für Ratsmitglieder, Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften, Planungs- und Beratungsbüros

Seminarleitung: Dipl.-Geogr. Gregor Jekel, Deutsches Institut für Urbanistik

Veranstaltungssekretariat: Ina Kaube, Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Postfach 120321, 10593 Berlin, Telefon: 030/39001-259, Telefax: 030/39001-241, kaube@difu.de

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu)
Tagungsort:
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Grundlage des Handelns des als GmbH geführten Instituts ist die Gemeinnützigkeit. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter der GmbH.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.difu.de/seminare/seminarliste.phtml
http://www.difu.de/seminare/09_wohnungspolitik.programm.pdf
http://www.kommunalweb.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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