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Kommunale Wirtschaftsförderung - Wie kann der Standort zukunftsfähig gestaltet werden?

26.03.2012
Terminhinweis: Difu-Seminar , 14. bis 15. Juni 2012 in Berlin

Kommunale Wirtschaftsförderung soll die Standortbedingungen an den Bedürfnissen von Unternehmen und den Potenzialen des Wirtschaftsstandortes ausrichten. Damit rücken Themen wie Fachkräfte und Kompetenzfelder ins Blickfeld der Standortentwicklung.

Aber auch "klassische" Handlungsfelder wie Gewerbeflächenentwicklung und Bestandspflege müssen sich weiter entwickeln. Mit der Strategie "Europa 2020" skizziert die EU ein wirtschaftspolitisches Programm für "intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum", das eine wichtige Grundlage für die Ausgestaltung der europäischen Förderpolitik der nächsten Jahre sein wird.

Welche Bausteine zeichnen eine zukunftsfähige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes aus? Inwieweit kann die europäische Strategie eines Dreiklangs von Wissen, Nachhaltigkeit und Sozialem dabei als Kompass für die praktische Arbeit dienen?

Folgende Themen werden dazu aufgegriffen:

- Wie beeinflussen der demografische Wandel, die Entwicklung der Wissensgesellschaft, Veränderungen im Rahmen einer Entwicklung zur postfossilen Gesellschaft und zur Nachhaltigkeit die Aufgaben der kommunalen Wirtschaftsförderung?

- Intelligentes Wachstum: Wie lassen sich Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissensintensiven Unternehmen erfolgreich umsetzen?

- Nachhaltiges Wachstum: Welche Ansätze gibt es, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bei Unternehmen und der Gewerbeflächenentwicklung zu fördern?

- Integratives Wachstum: Wie kann sich Wirtschaftsförderung bei der Sicherung und Qualifizierung von Fachkräften engagieren?

Das Seminar bietet Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen und eine Exkursion mit guten Beispielen.

Programm-Flyer mit Detailinfos/Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2012-06-14/kommunale-wirtschaftsfoerderung-wie-kann-der-standort.html
Leitung:
Dipl.-Verw.Wiss. Daniel Zwicker-Schwarm, Dr. phil. Holger Floeting, Deutsches Institut für Urbanistik
Teilnehmerkreis:
Dezernenten, Führungs- und Fachpersonal aus den zuständigen kommunalen Einrichtungen, aus Kammern und Verbänden sowie Ratsmitglieder
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin (Berlin)
Ansprechpartnerin/Anmeldungen:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
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Sybille Wenke-Thiem
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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

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