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Kommunale Strategien zur Sicherung der sozialen Wohnraumversorgung

18.03.2010
Die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem und angemessenem Wohnraum zählt zu den wichtigsten Aufgaben kommunaler Daseinsvorsorge. Zwar gelten die Zeiten des Wohnungsmangels in weiten Teilen Deutschlands als überwunden.

Neue Anforderungen an die soziale Wohnraumversorgung in den Kommunen ergeben sich jedoch durch die Suche nach Ersatz für auslaufende Belegungsbindungen, den Umgang mit der rückläufigen Zahl öffentlicher Wohnungsbestände, die Auswirkungen der Sozialgesetzgebung auf Wohnungsmarkt, Stadtentwicklung und kommunale Finanzen sowie durch soziodemographische Entwicklungen, die insbesondere eine Zunahme der Fälle von Altersarmut erwarten lassen.

In dem vom Deutschen Institut für Urbanistik angebotenen Seminar soll der gegenwärtige Stand der Bemühungen um eine Sicherung der sozialen Wohnraumversorgung dargelegt und reflektiert werden. Mit Fachbeiträgen, Diskussionen und der Vorstellung konkreter Beispiele soll unter anderem folgenden Fragen nachgegangen werden:

+++Welche Anforderungen an die soziale Wohnraumversorgung ergeben sich aus den aktuellen soziodemographischen Entwicklungen?

+++Wie wirken sich der Wegfall von Belegungsbindungen, die Reduzierung öffentlicher Wohnungsbestände und die geringe Neubautätigkeit auf die Versorgungssituation von einkommensschwachen Haushalten aus?

+++Welche Instrumente gibt es zur Sicherung des Wohnungsangebotes für einkommensschwache Haushalte? Welche Erfahrungen existieren damit in der Praxis?

+++Welchen Stellenwert haben kommunale Wohnraumkonzepte als Steuerungsinstrument zur Sicherung der Wohnraumversorgung?

+++Welche Akzente setzen die Länder mit ihrer Wohnraumförderung? Welche Förderinstrumente haben sich bewährt?

+++Welche Kooperationsmodelle für die soziale Wohnraumversorgung haben sich bewährt?

Programm-Flyer/Konditionen:
http://www.difu.de/seminare/10_wohnraumversorung.programm.pdf
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus den Fachbereichen Wohnen, Stadtentwicklung, Bauen, Soziales, Ratsmitglieder, Vertreter/innen der Wohnungswirtschaft
Leitung:
Dipl.-Geogr. Gregor Jekel, Dipl.-Ing. Franciska Frölich von Bodelschwingh
Ansprechpartnerin:
Bettina Leute,
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-148, Telefax: 030/39001-268
leute@difu.de
Veranstaltungsort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de/seminare/10_wohnraumversorung.programm.pdf

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