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Kommunale Handlungsansätze im Umgang mit Segregation und Gentrifizierung

12.07.2013
Bewahren, verändern, verhindern - kommunale Handlungsansätze im Umgang mit Segregation und Gentrifizierung

Terminhinweis: Difu-Seminar, 17. - 18. Oktober 2013 in Berlin

Die sozialräumliche Entwicklung ist - insbesondere in vielen Großstädten - durch Disparitäten geprägt. Unter den Schlagworten Gentrifizierung und Segregation werden Tendenzen und Veränderungen im Stadt- und Gesellschaftsgefüge gefasst, die die soziale, städtebauliche und ökonomische Entwicklung betreffen. Diese geben vielerorts Anlass für Diskussion und Kritik und beinhalten Konfliktpotenzial.

Vor dem Hintergrund zunehmender Wohnraumknappheit in Innenstädten und steigender Mieten wächst der Handlungsbedarf. Auf der Suche nach Wegen, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken, erfahren beispielsweise Instrumente zum Verbot von Zweckentfremdung und zum Milieuschutz eine Renaissance. Doch reichen diese Instrumente aus, um sozialräumliche Prozesse, die als problematisch bewertet werden, wirkungsvoll steuern zu können? Diese und folgende weitere Fragen sollen in einem Difu-Seminar aufgegriffen und erörtert werden:

- Welche sozialräumlichen Entwicklungen sind zu beobachten? Wie verändern sich beispielsweise die soziale Zusammensetzung und der soziale Zusammenhalt in den Quartieren?

- Welche Rahmenbedingungen, Faktoren und Akteursgruppen sind hierfür maßgeblich? Sind beispielsweise Segregation und Gentrifizierung nur ein Thema für Großstädte?

- Welche Folgen hat die sozialräumliche Entwicklung für den Wohnungsmarkt und für die Stadtentwicklung? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Kommunen?

- Welche Handlungsmöglichkeiten und Instrumente stehen zur Verfügung und wie wirksam sind sie (beispielsweise für die Steuerung der Entwicklungen)?

- Welche Szenarien künftiger Entwicklung sind denkbar?

Im Seminar werden diese und weitere Fragen anhand kommunaler Beispiele erörtert. Orientiert an den Anliegen und am Bedarf der Kommunen bietet das Seminar die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und die Wirksamkeit kommunaler Lösungsstrategien zu diskutieren.

Leitung:
Dr. rer. soc. Bettina Reimann, Dipl.-Ing. Franciska Frölich v. Bodelschwingh, Deutsches Institut für Urbanistik
Programm mit Detailinfos/Konditionen:
http://difu.de/veranstaltungen/2013-10-17/bewahren-veraendern-verhindern-kommunale-handlungsansaetze.html
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Wohnungswesen, Soziales, Aufsichts- und sonstigen Fachbehörden, Ratsmitglieder, Planungsbüros, Sanierungsträger, Projektentwicklungsgesellschaften und der Wohnungswirtschaft
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Ansprechpartnerin/Anmeldung:
Ina Kaube
Tel.: 030/39001-259
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: kaube@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik(Difu ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt)- bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
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Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
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