Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Keine alltägliche Aufgabe: In zwei Tagen zum systematischen Fabrikplaner

29.05.2013
Ob Grüne-Wiese-Planung oder Restrukturierung: Die Fabrikplanung ist für die meisten Unternehmen keine alltägliche Aufgabe.

Um Fach- und Führungskräfte auf das anspruchsvolle Projekt vorzubereiten, veranstalten das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover das „Praxisseminar Fabrikplanung“. Das zweitägige Seminar findet am 30. September und 1. Oktober 2013 im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) in Garbsen statt.

Stetiges Wachstum, neue Produkte und veränderte Marktanforderungen sind nur einige Gründe dafür, warum produzierende Unternehmen ihre Fabriken verändern. Eine Restrukturierung kann für klare Materialflüsse sorgen. Platzt die Produktionsstätte aus allen Nähten, kann hingegen der Neubau auf der grünen Wiese Sinn machen.

Die Mitarbeiter, die dieses Großprojekt verantworten, stehen dann plötzlich vor vielen Fragen: Wie muss die neue Produktionsstätte aufgebaut sein, um alle Anforderungen abzudecken? Welche Schritte sind erforderlich, um das neue Fabriklayout zu entwickeln? Und: Was muss die Fabrik gestaltet werden, damit sie auch in zehn Jahren noch den Ansprüchen des Unternehmens genügen kann?

Fragen wie diese möchte das „Praxisseminar Fabrikplanung“ am 30. September und 1. Oktober 2013 beantworten. An zwei Tagen erlernen Fach- und Führungskräfte die wichtigsten Schritte einer systematischen Fabrikplanung. In Theorieblöcken, Praktikervorträgen und Praxisworkshops werden die Themen Layout- und Materialflussplanung, Lagerdimensionierung, Strukturplanung sowie die Bewertung von Fabriklayouts behandelt.

Das Seminar orientiert sich an der VDI-Richtlinie 5200 zur Fabrikplanung, die federführend am IFA entwickelt wurde. Architektonische Gesichtspunkte werden im Seminar ebenfalls thematisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt laut den Organisatoren auf der Wandlungsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Fabriken.

Das Seminar richtet sich an produzierende Unternehmen, die ihre Fabrik neu planen oder grundlegend umgestalten möchten. Zur Zielgruppe des Angebots zählen Fach- und Führungskräfte ohne oder mit wenig Erfahrung in der Fabrikplanung. Die Teilnahmegebühr beträgt 890,00 Euro pro Person (zzgl. MwSt.); für jeden weiteren Teilnehmer eines Unternehmens wird ein Rabatt gewährt.

In der Gebühr enthalten sind der Tagungsband, die Verpflegung während des Seminars und eine Abendveranstaltung am ersten Seminartag. Anmeldungen sind bis zum 13. September 2013 über die Website www.praxisseminar-fabrikplanung.de möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Flyer "Praxisseminar Fabrikplanung":
http://iph-praxisseminare.de/sites/iph-praxisseminare.de/files/Flyer_Praxisseminar_FAP.pdf

Meike Wiegand | idw
Weitere Informationen:
http://www.iph-hannover.de
http://www.praxisseminar-fabrikplanung.de
http://www.ifa.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zur angewandten Versuchsmethodik und Lebensdauererprobung
18.10.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Diskurs: Wie lässt sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion Energie sparen?
12.10.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie