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Journalistenworkshop „Nanotechnologie – Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz?“

03.05.2011
Nanomaterialien werden gerne als Zwerge mit großer Wirkung bezeichnet. Immerhin öffnet die Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts neue Wege in Bereichen wie der Verfahrenstechnik, der Werkstoffkunde oder der Medizin.

Im Rahmen des Journalistenworkshops „Nanotechnologie – Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz?“ möchte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin einen Einblick in die komplexe Welt der neuen Technologie geben. Er findet am Freitag, 10. Juni 2011, zwischen 10.00 und 15.15 Uhr in Dortmund statt.

Die Welt der Nanomaterialien ist vielfältig und komplex. Zum einen unterstützen sie eine nachhaltige Entwicklung, da sich durch Miniaturisierung, Gewichtsreduktion, und Funktionsoptimierung von Stoffen Energie und Rohstoffe einsparen lassen. Nanomaterialien können krebserzeugende Gefahrstoffe ersetzen oder die Leistung von Filtersystemen verbessern.

Anwendungen in der Medizin, der Schutz vor UV-Strahlung und biozide Anwendungen erhöhen perspektivisch den Schutz der Gesundheit. Doch jede neue Technologie kann auch Risiken in sich bergen. Hier kommt dem Arbeitsschutz eine besondere Bedeutung zu, da Personen, die Nanomaterialien entwickeln und produzieren, als erste mögliche gesundheitlichen Auswirkungen zu spüren bekommen.

Als Ressortforschungseinrichtung erforscht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorbeugend Auswirkungen der neuen Technologie. Seit 2005 verfolgt die BAuA das Thema „Nanomaterialien am Arbeitsplatz“ in einem langfristig angelegten Forschungsschwerpunkt. Im Rahmen des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprogramms 2010-2013 stehen die Aktivitätsfelder „Arbeitsplatzbelastungen bei Tätigkeiten mit Nanomaterialien“ und „Toxikologische Risikocharakterisierung“ im Mittelpunkt. Zudem entwickelt die BAuA Beiträge zur Vorsorgestrategie für Nanomaterialien für Politikberatung und Praxis.

Beim Journalistenworkshop „Nanotechnologie – Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz?“ beleuchten Wissenschaftler der BAuA den aktuellen Erkenntnisstand zu Nanomaterialien am Arbeitsplatz, schätzen mögliche gesundheitliche Risiken ein und geben Empfehlungen zum sicheren Umgang ab. Darüber hinaus kann die Sonderausstellung „nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ in der DASA besucht werden. Das Programm liegt als Anlage bei.

Die Teilnahme am Journalistenworkshop ist kostenlos. Reisekosten werden nicht erstattet. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Weitere Informationen und Anmeldung bei Hildegard Simon, Tel.: 0231 90 71 22 55,

E-Mail: veranstaltungen@baua.bund.de.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

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