Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IPRI-Fachworkshop zeigt Wege zu einem lebenszyklusorientierten Ersatzteilmanagement

06.05.2013
Der 15. IPRI-Fachworkshop zeigte in mehreren Vorträgen Wege zu einem lebenszyklusorientierten Ersatzteilmanagement. Unter anderem wurden Ergebnisse des Forschungsprojekts LeAnServ vorgestellt, in welchem Ansätze zur dynamischen Gestaltung des Ersatzteilmanagements für Unternehmen der Automobilzuliefer- und Elektroindustrie sowie dem Maschinenbau erarbeitet wurden. Die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts sind in Kürze auf http://www.ersatzteilmanagement.eu verfügbar.
> Dynamische Steuerung des Ersatzteilmanagements Das Ersatzteilmanagement wird in vielen Unternehmen noch statisch gesteuert: Leistungsangebot, Versorgungswege und Kapazitäten werden einmalig festgelegt und über die Servicezeit des Produktes beibehalten. Durch die langen Versorgungszeiten ändern sich aber häufig die Rahmenbedingungen der Ersatzteilversorgung, sowohl im Unternehmen selbst als auch im Marktumfeld. Eine dynamische Steuerung, welche sich am Lebenszyklus des Primärproduktes orientiert, ermöglicht hier die Realisierung von Potenzialen zur Kostensenkung oder Umsatzsteigerung.

> IPRI-Fachworkshop zeigt Lösungsansätze Im 15. IPRI-Fachworkshop, welcher im Rahmen des Tags der Logistik am 18. April 2013 stattfand, wurden in mehreren Vorträgen Lösungsansätze für eine dynamische Steuerung des Ersatzteilmanagements aufgezeigt. Die den Vorträgen folgenden Diskussionen mit den Referenten zeigten einmal mehr, dass dieses Thema eine hohe Bedeutung in der Praxis hat und das hier noch Potenziale vorhanden sind.
Unter anderem wurden Ergebnisse des Forschungsprojekts „LeAnServ - Lebenszyklusorientierte Anpassung des logistischen Servicelevels“ vorgestellt. In diesem Forschungsprojekt wurden Ansätze erarbeitet, mit welchen Unternehmen der Branchen Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie und Elektroindustrie ihr Ersatzteilmanagement dynamisch und ergebnisorientiert gestalten können. Die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts sind in Kürze auf http://www.ersatzteilmanagement.eu verfügbar.

Förderhinweis:
Das IGF-Vorhaben 16724 N/1 der Forschungsvereinigung Bundesvereinigung Logistik e.V. - BVL, Schlachte 31, 28195 Bremen wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dipl.-Kffr. techn. Caroline Rosentritt
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-0
Telefax: 0711-6203268-1045
E-Mail: crosentritt@ipri-institute.com
Über IPRI:
Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und PD Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com
http://www.ersatzteilmanagement.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“
20.11.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Forschungsprojekt führt Erkenntnisse der Holzfeuerungsbranche mit Sensorik und Regelung zusammen
17.11.2017 | Deutsches Biomasseforschungszentrum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie